Machbarkeitsstudie Baumkronenweg Hallenberg

»sacht er leben hallenberg«: Machbarkeitsstudie für das Regionale-2013-Projekt (2011 / 2012)
Auftraggeber: Stadt Hallenberg
Zur Qualifizierung des Regionale-2013-Projektes „sacht er leben hallenberg“ waren zwingend Analysen und Bewertungen der Machbarkeit erforderlich. Das Projekt ist Kernbestandteil eines übergreifenden Entwicklungsansatzes für die gesamte Medebacher Bucht. Mit den Maßnahmen des Projektes soll
• eine Verbesserung der dörflichen Struktur erreicht werden über die Folgenutzung des Sachtleben-Geländes (ehem. Schwerspat-Abbaubetrieb), schwerpunktmäßig mit einem Angebot im Segment Naturerlebnis/Umweltbildung,
• Landschaft zurückgewonnen werden (Liese, Lieseufer),
• ein Besuchermagnet (Baumkronenweg) auf dem Steinschab geschaffen werden, um gleichzeitig
• die Landschaft mit dem Vogelschutzgebiet »Medebacher Bucht« für mehr Gäste zu erschließen und erlebbar zu machen.
Das Projekt soll somit Dorfentwicklung und Tourismusentwicklung verknüpfen und zur Schaffung von Identität sowie Sicherung von Arbeitsplätzen beitragen.
MSP ImpulsProjekt hat eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die folgende Punkte umfasst:
• Markt- und Wettbewerbsanalyse
• Prognose des Besucherpotenzials
• Konkretisierung der Investitions- und Betriebskosten
• Wirtschaftlichkeitsanalyse / DCF.

Steine und Mehr

Touristisches Entwicklungskonzept „Steine und Mehr“ (2012)
Auftraggeber: Gemeinde Anröchte, Stadt Geseke, Stadt Warstein
Das Regionale-Projekt befasst sich im Kern mit der Folgenutzung und Gestaltung der Steinbrüche und Abgrabungsbereiche sowie deren Inwertsetzung für Freizeit und Tourismus. MSP ImpulsProjekt erarbeitete für die Projektbausteine „Wegeroute“ und „Erlebnispunkte“ ein touristisches Entwicklungskonzept, um eine fundierte Basis für die Beantragung der Fördermittel zu legen. Zentrale Aufgaben waren: Analyse des Potenzials / der zu erwartenden Nachfrage, Abstimmung des Projektes mit regionalen und NRW-weiten Gesamtstrategien, Definition/Beschreibung des Produktes und Optimierung der Nachfrageorientierung und Marktfähigkeit, Erarbeitung von Vorgaben und Begleitung der vertiefenden Ausarbeitung der Angebotselemente, Erarbeitung von Aussagen zu den voraussichtlich eintretenden Effekten nach Realisierung des Projektes.
Die Radroute »Steine und Mehr« umfasst insgesamt 114 Kilometer, gegliedert in Teilrouten von 56,7 km, 24,4 km und 26,2 km. An insgesamt 33 Stationen werden Informationen und Erlebnisangebote bereitgestellt. Dabei geht es um

  • „Öffnen der Augen“ für die historisch gewachsene Kulturlandschaft, ausgehend von einer frühen Besiedlung, der Nutzung fruchtbarer Böden sowie die Gewinnung und Verarbeitung von Boden-schätzen,
  • „Schärfen der Sinne“ für die erdgeschichtliche, geologische Basis der Topographie und Landschaftsstruktur sowie der Naturphänomene des Raumes,
  • „Verstehen“ der Entwicklung, der Dimensionen und der Wirkungen des Steinabbaus in der Region,
  • „Kennenlernen“ des Baustoffs Grünsandstein bzw. Grünkalkstein,
  • „Bewundern“ der regionalen Baukultur sowie der vielfältigen Kunstobjekte und zuletzt um
  • „Ruhe und Besinnung“ in dörflicher Idylle.
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