Machbarkeitsstudie Erlebniskraftwerk Plessa

Machbarkeitsstudie „Erlebniskraftwerk Plessa“ (2004/ 2005)
Auftraggeber: IBA Fürst-Pückler-Land, Großräschen; Ansprechpartnerin: Frau Scholz
Das Kraftwerk Plessa ist das älteste erhaltene Braunkohlekraftwerk in Europa und steht bereits seit 1985 unter Denkmalschutz. Mit der Aufnahme des Kraftwerkes in die IBA Fürst-Pückler-Land intensivierten sich jüngst die Bemühungen, das Kraftwerk einer dem Ort angepassten, gleichwohl jedoch zukunftsweisenden, Nutzung zuzuführen.
Mit Hilfe der Machbarkeitsstudie wurden konkrete Perspektiven für die Nutzung des Kraftwerks aufgezeigt:
Als Leitlinien wurden Multifunktionalität, größtmögliche Besucherorientierung und eine authentische Thematisierung fixiert. Das Nutzungskonzept greift bereits bestehende Konzeptideen auf und verknüpft diese synerge-tisch mit anderen, neuen Bau-steinen zu einem attraktiven Erlebnis-Kraftwerk mit überre-gionaler Strahlkraft
Mit Blick auf einen wirtschaft-lichen Betrieb des Erlebnis-Kraftwerks Plessa wurde die zukünftige Projektentwicklung durch fundierte Berechnungen untermauert.

Weitere Informationen zum Erlebniskraftwerk: www.kraftwerk-plessa.de

Südbrookmerland

Ersteinschätzung der Machbarkeit einer Wellness-Immobilie in Südbrookmerland (2004)
Auftraggeber: Gemeinde Südbrookmerland
Im Rahmen der Untersuchung wurde geprüft, inwieweit ein rentabler Betrieb einer Wellnesseinrichtung/-immobilie am Binnensee „Großes Meer“ möglich ist und in die vorhandenen Konzepte eingebunden werden kann. Die Bearbeitung des Projektes umfasste dabei folgende Arbeitsschritte: Definition der wesentlichen Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen, Segmentspezifische Standort- und Marktanalyse, Ersteinschätzung des Vorhabens.

Alfsee

Alfsee Ferien- und Erholungspark – Entwicklungskonzept aus der Sicht der Optimierung des Fremdenverkehrs unter Berücksichtigung raumordnerischer Gesichtspunkte (1997)
Auftraggeber: Alfsee GmbH, Bersenbrück
Der Alfsee, nördlich von Osnabrück gelegen, verfügte bereits über ein umfangreiches multifunktionales Sport- und Freizeitangebot mit verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten. MSP wurde damit beauftragt, Angebotslücken zu identifizieren und ein langfristig greifendes Ausbaukonzept zu entwickeln. Das Gutachten umfasste folgende Arbeitsschritte:

  • Entwicklung eines Konzeptes für die Weiterentwicklung und Attraktivierung des touristischen Angebotes am Alfsee;
  • Abstimmung des Konzeptes mit den Gemeinden, Trägern öffentlicher Belange, Entscheidungsgremien;
  • Entwicklung maßnahmenorientierter Umsetzungsstrategien.

Basierend auf der Identifizierung und Beschreibung übergreifender Entwicklungsziele wurden mögliche Einzelprojekte ausgearbeitet:

  • Alfsee-Center (Service-Center, Läden, Mehrzweckräume. Empfang, Erlebnisgastronomie etc.)
  • Ferienhauspark; Hotel; Themen-Ferienpark
  • Wellness-Bereich mit Spaßbad ; Kinderland ; Trend- und Funsportareal; Sports-Café; Sportareal für klassische Sportarten
  • Landschaftspark, ggf. mit Naturpark-Informationszentrum; Irrgarten/Labyrinth
  • Freizeit-/Bildungsstätte für Familien und Behinderte; Jugendherberge

Weitere Informationen zum Alfsee bietet die Homepage des Ferien- und Erholungsparks.

Naturpark-Zentrum

Konzept und Umsetzungsstrategien für ein Naturpark-Zentrum Osnabrücker Land (1996)
Auftraggeber: Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald – Wiehengebirge e.V., Osnabrück
Konzeption eines innovativen Naturpark-Zentrums als Kristallisationspunkt für die Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Besucherlenkung und Forschung; Ausarbeitung von Vorgaben zur Organisation, Ausstattung, Finanzierung sowie möglichen Standorten des Zentrums; Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise

Wasserstadt Haus Aden

„Wasserstadt Haus Aden“ – Entwicklungsstudie zu freizeit- und tourismusorientierten Folgenutzungen auf dem Gelände der ehem. Zeche „Haus Aden 1/2“ (2006/2007)
Auftraggeber: Projektgesellschaft Haus Aden
In einer kompakten Planungsphase wird die Machbarkeit und Umsetzbarkeit einer „Wasserstadt Haus Aden“ geprüft. Mit den Ergebnissen sollen die Voraussetzungen für den unmittelbaren Einstieg in die verbindlichen Planverfahren vorliegen und Investoren für die Realisierung akquiriert werden. Die Planungen sehen ein Stadtquartier neuer Prägung mit Wohnungsbau, High-Tech-Gewerbenutzungen, Dienstleistungsangeboten und touristischen Freizeitaktivitäten vor. Als Hauptattraktion und Keimzelle des Standortes ist eine ca. 10 ha große Seefläche (parallel zum Kanal) angedacht.
MSP entwickelte für den östlichen Teil des Areals das Konzept „Adener Wasserwelt“, das folgende Angebotsbausteine umfasst:
„Römer-Therme“  mit „Medical Spa-Hotel“, Tauchsportzentrum mit einer attraktiv gestalteten Unterwasserwelt, Besucherattraktion „Wasser-Erlebnis“ (Wasser-Kunst, Wasser-Show), Sport-Zentrum (indoor), Adventure-Golf, Kanu-Raststation + Radwander-Station, Bootsanleger für Ausflugsschiffe und Motoryachten, Bootsanleger für Wohnbevölkerung, Theaterschiff, Segmentbezogener Einzelhandel, Wohnmobil-Stellplatz, Winterlager für Sport- und Segelboote.

Weitere Informationen: www.wasserstadt-aden.de

Lokale Ökonomie Hann-Münden

Entwicklungsplan „Lokale Ökonomie“ für das Sanierungsgebiet Altstadt 3 in Hann. Münden (2003)
Auftraggeber: Planungsgemeinschaft Landschaft + Freiraum, Kassel (Bearbeiter der städtebaulichen Rahmenplanung)
Die gesamte Altstadt Hann. Mündens steht mit ihren Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Bauwerken als Flächen-denkmal unter Denkmalschutz. Die Stadt gilt mit ihren mehr als 700 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten als Fachwerkstadt von europäischem Rang. Dieses zu bewahrende Juwel wirft vielfach die Frage nach tragfähigen alternativen Nutzungsmöglichkeiten auf.
Die Aufstellung des Rahmenplanes für das “Sanierungsgebiet Altstadt 3” wurde durch MSP mit einer “Standort-, Markt- und Bedarfsanalyse” begleitet, die sich konkret mit der Frage der “Lokalen Ökonomie” auseinandersetzt.
Ziel war es, Handlungsfelder aufzuzeigen und Nischen zu identifizieren, die in Hann. Münden und speziell im Bereich der Altstadt günstige Standortfaktoren und Marktbedingungen vorfinden.
Im Ergebnis wurden für die Rahmenplanerstellung konkrete Hinweise zu folgenden Entwicklungsfeldern und Maßnahmenbereichen gegeben:
Grundlegende Maßnahmen: Aufhebung der kleinteiligen Flächenstruktur, Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Lenkung von Besuchern der Innenstadt, Erweiterung des Stellplatzangebotes, Verbesserung der Erschließung
Konzeptskizzen: Erlebniswelt mit fachwerkbezogenem Thema, Naturparkzentrum, Erlebniseinkauf Holz, Hotel mit Tagungsmöglichkeiten, Ferienwohnungen „im Fachwerkhaus“

Entwicklungskonzept Alfsee

Entwicklungskonzept für den Alfsee Ferien- und Erholungspark aus der Sicht der Optimierung des Fremdenverkehrs unter Berücksichtigung raumordnerischer Gesichtspunkte, inkl. Erarbeitung einer Investorenbroschüre (1997 / 1998)
Auftraggeber: Alfsee Ferien- und Erholungspark
Interkommunales Projekt zur Weiterentwicklung des Urlaubs- und Freizeitangebotes am Alfsee: Konzeptentwicklung; Abstimmung des Konzeptes mit den Gemeinden, Trägern öffentlicher Belange, Entscheidungsgremien; Entwicklung maßnahmenorientierter Umsetzungsstrategien.

Masterplan Pferderegion Münsterland

Masterplan „Pferderegion Münsterland“ (2002 / 2003)
Auftraggeber: Fremdenverkehrsverband Münsterland Touristik, Steinfurt
Der Masterplan für die Pferderegion Münsterland dient als Basis für eine umfassende Neuorientierung des Reittourismus im Münsterland. Die großen reittouristischen Potenziale der Region wurden bis dahin nur unzureichend genutzt.
Eine umfassende Bestandsaufnahme der reitbezogenen Infrastruktur einschließlich einer Überführung der Daten in eine Anbieterdatenbank (ca. 750 Einträge) und ein damit verknüpftes Geographisches Informationssystem (GIS) schaffen die Voraussetzungen für die künftige Planung.
Eine Marktanalyse mit detaillierter Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse verhalf zu einer realistischen Einschätzung der eigenen Wettbewerbsposition und des Bedarfes.
Die Ergebnisse dieser Analysen flossen schließlich ein in ein Infrastrukturkonzept (Reitwege, Betriebe, Anker-angebote), eine Markenstrategie einschließlich detaillierter Marketingmaßnahmen sowie eine Organisations-struktur und einen konkreten Aktionsplan für die kommenden zwei Jahre.
Strategien – Handlungsfelder
• Aufbau und die Pflege eines Reitroutennetzes
• (betriebliche) Qualitätsangebote für Pferd und Reiter
• Events und Ankerangebote
• (Themen-)Marketing
• langfristige Finanzierung des Masterplans
Weitere Informationen zur Pferdegion bieten folgende Seiten:
Reiten im Münsterland
Projektbericht zur Regionale 2004

Revitalisierung Bad Zwesten

„Dorf im Dorf“, Bad Zwesten im Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen (2005) – in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Stadt (Kassel) und Karampour & Meyer Architekten (Ahnatal)
Auftraggeber: Zweckverband Schwalm-Eder-West
Machbarkeitsstudie zu geplanten Revitalisierungsmaßnahmen im Ortskern von Bad Zwesten im Rahmen des Forschungsvorhabens Stadtumbau West. Musterhafte Prüfung, Bewertung und Konzeptentwicklung für die Umnutzung vorhandener Bausubstanz als Ferienwohnungen sowie ergänzende Angebote. Entwicklung und Prüfung (Marktanalysen) eines Konzeptes „Ferienwohnen in historischer Bausubstanz“, Erstellung von Entwicklungs-/Ausbaukonzeptionen sowie Kostenschätzungen zur Realisierung, Ausarbeitung von Vorschläge zur Trägerschaft.

Sauerland Waldroute

Wettbewerb Erlebnis.NRW: Unterstützung bei der Erarbeitung eines Wettbewerbsbeitrags für den „Naturpark Arnsberger Wald“ / Die „Waldroute“ (2007/08)
Auftraggeber: Zweckverband „Naturpark Arnsberger Wald“
MSP ImpulsProjekt erarbeitete die Projektskizze »Waldroute + – den Mythos erleben« sowie sonstige für die Antragstellung erforderlicher Ausarbeitungen.
Eine Initiative von 15 Kommunen und 4 Kreisen entwickelt einen neuen, attraktiven Regional-Wanderweg, der eine hervorragende Basis bietet, das Nördliche Sauerland stärker touristisch zu entwickeln, als dies bislang der Fall ist.

Die „Sauerland- Waldroute“ ist als Themen-Wanderweg zu begreifen,

  • der den „Mythos Wald“ als Leitthema durchgängig aufgreift,
  • sich durch ein Gebiet mit hohem Waldanteil zieht; mit einem hohen Bestand an Naturerbeflächen (insbesondere Wälder und Moore) und einer hohen Quote (> 80%) Staats-/Kommunalwald
  • eine Verbindungsfunktion zwischen Fernwanderwegen – Europawanderweg E1, Rothaar-steig, Hermannsweg – und anderen überregionalen Routen herstellt; Marsberg bildet hier ein „Drehkreuz“
  • der insgesamt 4 Talsperren vernetzt – Sorpesee, Möhnesee, Aabachtalsperre, Diemelsee.
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