IGA 2027: Raumkonzept für den Zukunftsgarten Lünen/Bergkamen

MSP ImpulsProjekt erarbeitete 2018 gemeinsam mit dem Büro Landschaft Planen + Bauen Berlin GmbH ein Raumkonzept für den Zukunftsgarten Lünen/Bergkamen im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) – Metropole Ruhr 2027. (Auftraggeber: Regionalverband Ruhrgebiet)

Schwerpunkte der Bearbeitung waren:

  • Durchgängige Aufwertung, Belebung und Vernetzung des Bereiches
  • Positionierung und neues Image (Betonung, Akzente)
  • Einbeziehung bereits gestalteter Bergehalden sowie Gestaltung weiterer, z.T. noch in Schüttung befindlicher großer Haldenkomplexe; Schwerpunkt: Nutzungen im Bereich Freizeit und Tourismus
  • Entwicklung zu einem Gesamt-Erholungs- und Erlebnisraum
  • Schaffung von „Plattformen“ für die Betätigung privater Investoren und Betreiber
  • Optimierung der Anbindung; vernetzte, multimodale Mobilität innerhalb des Zukunftsgartens.

Naturerlebnis und Tourismus im Kreis Unna

MSP ImpulsProjekt erarbeitete 2017/18 im Auftrag des Kreises Unna eine Untersuchung und Konzeptentwicklung, die darauf abzielte,

  • die vorhandenen Potenziale (Natur- und Kulturlandschaftserlebnis) zu erfassen,
  • bestehende Ansätze im Sinne einer „Stärkung“ auf mögliche Erweiterungen zu prüfen,
  • andere bisher kaum oder noch nicht erschlossene Bereiche auf ihre generelle Eignung für Naherholung und Tourismus zu überprüfen („Explorierung“)
  • ein Handlungskonzept mit Leitmaßnahmen zu erstellen.

Die Analysen und konzeptionellen Aussagen zeigen auf, wie zukünftig die touristischen Aktivitäten und Strukturen stärker als bisher mit den Angeboten des „Naturerlebnis im Kreis Unna“ verknüpft werden könnten.

Ein wichtiger und in besonderer Weise spannender Ansatzpunkt liegt im Kreis Unna in der Rückgewinnung von Natur in der postindustriellen Zeit. So hat sich z.B. auf den Brachflächen eine große Vielfalt an seltenen Pflanzen- und Tierarten angesiedelt („Industrienatur“). Gleichermaßen bedeutsam sind die umfassenden Maßnahmen der Renaturierung im Bereich der Lippe, der Ruhr und der Seseke. Dieses Themenfeld ist prägend für den Raum und wird auch die zukünftige Entwicklung weiter bestimmen.

Im Sinne einer zielgerichteten Weiterentwicklung waren daher gerade auch diese Aspekte sowie zukünftig (noch) stärker nutzbare Einzelthemen/Ansätze zu berücksichtigen.

Aufgrund der beschriebenen Ausgangssituation sowie der engen Verflechtung von historischer, industrieller Entwicklung und Landschaftsentwicklung – mit in den vergangenen Jahren zunehmender Umgestaltung und Aufwertung intensiv genutzter/beeinträchtigter Areale wiederum durch den Menschen, tritt im Kreisgebiet neben das »Naturerlebnis« (im engeren Sinne) das breiter zu fassende »Kulturlandschaftserlebnis«.

Beispielhaft wird diese Aufweitung deutlich am Projekt des Erlebnisrundweges “Natur- und Kulturlandschaftserlebnis Lüner Lippeaue”. Der Ansatz, das „Wechselspiel von Natur und Kultur“, also das Landschaftserlebnis in der Lüner Lippeaue als spannendes und abwechslungsreiches Angebot in den Mittelpunkt zu rücken, zeigt deutlich auf, wo die Potenziale des Raums liegen. Zugleich bietet sich die Chance, durch Verknüpfung von Natur- und Kulturlandschaftserlebnis, Touristen und Erholungssuchende „zu lenken“ und so den „Druck“ auf die schützenswerten Bereiche im Kreisgebiet zu begrenzen bzw. zu kanalisieren.

Die Erfassung der Potenziale richtet sich insofern zwar vorrangig auf das Thema »Naturerlebnis«, bezieht aber bei Bewertung der Entwicklungsmöglichkeiten die Verknüpfung mit anderen, auf die Kulturlandschaft bezogenen Themen/Angeboten ein, speziell, wenn es um Rad- oder Wanderouten geht.

Naturerlebnis Lippeaue

Konkretisierung des Konzepts »Naturerlebnis Lippeaue zwischen Lünen und Werne«: Rad-/Wanderroute mit 28 Informations-/Erlebnisstationen (2016)
Bearbeitung gemäß der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI, gemeinsam mit dem Büro Drecker (Bottrop)

Im Rahmen des Erlebnis.NRW-Projektes wird der Lippe-Abschnitt zwischen Lünen und Werne-Stockum an ausgewählten Stellen für Radtouristen, Wanderer und Ausflugsgäste erlebbar gemacht. Die Besonderheiten in Natur und Landschaft sowie insbesondere auch die Maßnahmen der Rückgewinnung und Renaturierung sollen erklärt, erfahrbar gemacht und in einen größeren Gesamtzusammenhang (Lippeumbau) gestellt werden.

Die Konkretisierung der Konzeptidee führte zur Festlegung der Routenführung und Aussagen zur Gestaltung von insgesamt 28 Informations- und Erlebnisstationen. Dabei liefern Aussichtsstationen Information und Überblick zu einem Teilraum/-aspekt; Beobachtungs-/Erlebnisstationen bieten ausgewählte, intensive Naturerlebnisse und faszinierende Einblicke in Details. Weiterhin sind robust gestaltete Rastplätze sowie die Ergänzung barrierefreier und radfreundlicher Wege vorgesehen.

 

Entwicklungskonzept Glörtalsperre

Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre: Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes (2015)
Auftraggeber: Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH
Die Glörtalsperre mit Naturbad, Jugendherberge und dem „Haus Glörtal“ bildet einen regionalen Freizeit- und Erholungsschwerpunkt. MSP ImpulsProjekt erarbeitete auf Grundlage einer Standort-, Markt- und Wettbewerbsanalyse ein Entwicklungskonzept für den Ausbau des Freizeit- und Tourismusangebotes

Entwicklungskonzept Halbinsel Scheid

Erarbeitung eines integrierten Entwicklungskonzeptes für die Halbinsel Scheid (Edersee) sowie eines Masterplans für den südöstlichen Teilbereich (2013/14)
Auftraggeber: Stadt Waldeck
Konzept für eine gezielte und zielgruppenorien-tierte Aufwertung/Ergänzung des Angebots und der Dienstleistungen sowie Verbesserung der Vernetzung mit den angrenzenden und regionalen touristischen Angeboten. Die Bearbeitung erfogte in Kooperation mit AG Stadt aus Kassel.

Halden-Hügel-Hopping

Marktcheck für das Projekt »Halden-Hügel-Hopping« (2013)
Auftraggeber: Kreis Recklinghausen
Unter dem Titel „Halden-Hügel-Hopping“ haben der Kreis Recklinghausen (als Projektträger) und regionale Partner gemeinsam zwölf miteinander verknüpfte Themenwanderrouten entwickelt. Das Projekt wurde auf Empfehlung der Jury des 2. Wettbewerbs Erlebnis.NRW aus Mitteln der EU und des Landes NRW gefördert.
MSP ImpulsProjekt erstellte zu Beginn der Projektrealisierung eine umfassende Analyse der Rah-menbedingungen und Erfolgsfaktoren und erarbeitete umsetzungsorientierte Empfehlungen.
Die insgesamt 12 Thementouren (7-21 km) wurden mit rund 150 Erzählstationen versehen. Als Leitthemen wurden Bergbau, Strukturwandel und Industriekultur erlebbar gemacht und Subthemen integriert – z.B. Industrienatur, Emscherinsel und Nordsternpark.
Die Routen binden die einzigartigen, hier konzentrierten Bergehalden, die natürlichen Berge u.a. Hochpunkte ein. Auf ihnen findet der Naturfan spezifische Fauna und Flora. Eine Vielzahl der Halden sind für den Kunstfan mit Gipfel-Kunst wie Bramme, Obelisk, Tetraeder oder mit Anschau-ungstechnik wie Himmelsobservatorium und Sonnenuhr ausgestattet. Eine besondere Form der Natur findet sich ebenso in den Tälern dazwischen, auf Altindustriearealen und an Flüssen und Kanälen (Bsp. Emscher-Insel).
Die Eröffnung und Vorstellung eines digitalen Wanderführers erfolgte am 8. Mai 2015.

Touristischer Masterplan Hornburg

Touristischer Masterplan Hornburg (2010/2011)
Auftraggeber: Stadt Hornburg
Bestandsaufnahmen und Bewertungen; Analyse relevanter Marktentwicklungen und Trends; Entwicklungspotenziale und Erfolgsfaktoren; Erarbeitung einer Entwicklungs-, Positionierungs- und Wettbewerbsstrategie; Konkretisierung von Impulsprojekten / Einrichtung von Projekttischen

Tourismuskonzept WupperSchiene

Tourismus-/ Marketingkonzept für die „WupperSchiene“ (2009/2010)
Auftraggeber: Bergische Entwicklungsagentur, Solingen
Das Tourismus- und Marketingkonzept zeigt im Einklang mit dem Touristischen Masterplan NRW und dem Masterplan für das Bergische Städtedreieck Leitlinien und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung im »Tal der Wupper« auf.
Es führt die zentralen Potenziale Industrie-Kultur(geschichte) + Natur- und Wassererlebnis in einem netzwerkartigen Kernprodukt »WupperSchiene« zusammen, dessen »eisernes Rückgrat« die Museumsbahn ist.
Ausgehend von den Haltepunkten der Museumsbahn und den industriekulturellen »Ankerpunkten« Wülfing-Museum, Historisches Zentrum Wuppertal und Bandweberei Kafka erfolgt eine intensive Verknüpfung mit Angeboten des gesamten Landschaftsraums.
Mit dem Konzept wurde ein Prozess angestoßen, bei dem die lokalen Akteure eine zentrale Rolle übernehmen, insbesondere wenn es darum geht, die erforderliche »Vernetzung« zu tragen. Um hier zielstrebig und in einer klar fixierten Struktur arbeiten zu können, wurde eine »Interessengemeinschaft« gegründet, der auch Vertreter der Stadt Radevormwald und der Bergischen Entwicklungsagentur angehören.

Informationsveranstaltung 26.2.2010 im Wülfing-Museum

Die Interessengemeinschaft bildet damit die Schaltzentrale für die Entwicklung des Gesamtproduktes. Die ersten Schritte zur Realisierung des Konzeptes werden in insgesamt acht Arbeitsgruppen erarbeitet.
Als Grundlage für diese Entwicklung liefert das Konzept einen umfassenden Maßnahmenkatalog, der von den Akteuren in den kommenden Jahren weiter mit Leben zu füllen ist. Er umfasst zusammengefasst die Bereiche:

  • Museumsbahn: Ausbaumaßnahmen, Attraktivierung des Angebots, Organisation und Vermarktung
  • Industriekultur-Angebote mit Schwerpunkt Textilstadt Wülfing
  • Vernetzung mit Angeboten des Landschaftsraums, wie Wander- und Radwan-derrouten, Altstädte und kulturhistorisch bedeutsame Standorte, Naturerlebnis- und »Wasser-Themen« sowie Vermarktung »Regionaler Produkte«
  • Marketingmaßnahmen: Netzwerk-Marketing (ERIH), Corporate-Identity, Kommunikationsmaßnahmen.

Weitere Informationen liefert die Seite der Bergischen Entwicklungsagentur unter »WupperSchiene – Erlebnisse am Fluss«

Montanregion Erzgebirge

Erarbeitung einer Regionalmarketingstrategie zur Entwicklung des Projektes „UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge“ (2009/2010)
Auftraggeber: Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.
Im Auftrag des Fördervereins wurden Chancen und Potentiale des Welterbeprojektes für die Region, aber auch bisherige Defizite untersucht und beschrieben.
MSP ImpulsProjekt hat auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Personen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik eine Strategie entwickelt, die noch bestehenden Defizite zu beheben und ein Netzwerk mit vielen unterschiedlichen Partnern zu bilden. Die Ergebnisse werden in einer Publikation veröffentlicht.
Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse wird als pdf-Datei bereitgestellt: Regionalmarketing – Strategie
Weitere Informationen zum aktuellen Stand des Welterbeprojektes finden Sie unter http://www.montanregion-erzgebirge.de/

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