Naturpark-Zentrum

Konzept und Umsetzungsstrategien für ein Naturpark-Zentrum Osnabrücker Land (1996)
Auftraggeber: Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald – Wiehengebirge e.V., Osnabrück
Konzeption eines innovativen Naturpark-Zentrums als Kristallisationspunkt für die Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Besucherlenkung und Forschung; Ausarbeitung von Vorgaben zur Organisation, Ausstattung, Finanzierung sowie möglichen Standorten des Zentrums; Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise

Wasserstadt Haus Aden

„Wasserstadt Haus Aden“ – Entwicklungsstudie zu freizeit- und tourismusorientierten Folgenutzungen auf dem Gelände der ehem. Zeche „Haus Aden 1/2“ (2006/2007)
Auftraggeber: Projektgesellschaft Haus Aden
In einer kompakten Planungsphase wird die Machbarkeit und Umsetzbarkeit einer „Wasserstadt Haus Aden“ geprüft. Mit den Ergebnissen sollen die Voraussetzungen für den unmittelbaren Einstieg in die verbindlichen Planverfahren vorliegen und Investoren für die Realisierung akquiriert werden. Die Planungen sehen ein Stadtquartier neuer Prägung mit Wohnungsbau, High-Tech-Gewerbenutzungen, Dienstleistungsangeboten und touristischen Freizeitaktivitäten vor. Als Hauptattraktion und Keimzelle des Standortes ist eine ca. 10 ha große Seefläche (parallel zum Kanal) angedacht.
MSP entwickelte für den östlichen Teil des Areals das Konzept „Adener Wasserwelt“, das folgende Angebotsbausteine umfasst:
„Römer-Therme“  mit „Medical Spa-Hotel“, Tauchsportzentrum mit einer attraktiv gestalteten Unterwasserwelt, Besucherattraktion „Wasser-Erlebnis“ (Wasser-Kunst, Wasser-Show), Sport-Zentrum (indoor), Adventure-Golf, Kanu-Raststation + Radwander-Station, Bootsanleger für Ausflugsschiffe und Motoryachten, Bootsanleger für Wohnbevölkerung, Theaterschiff, Segmentbezogener Einzelhandel, Wohnmobil-Stellplatz, Winterlager für Sport- und Segelboote.

Weitere Informationen: www.wasserstadt-aden.de

Lokale Ökonomie Hann-Münden

Entwicklungsplan „Lokale Ökonomie“ für das Sanierungsgebiet Altstadt 3 in Hann. Münden (2003)
Auftraggeber: Planungsgemeinschaft Landschaft + Freiraum, Kassel (Bearbeiter der städtebaulichen Rahmenplanung)
Die gesamte Altstadt Hann. Mündens steht mit ihren Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Bauwerken als Flächen-denkmal unter Denkmalschutz. Die Stadt gilt mit ihren mehr als 700 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten als Fachwerkstadt von europäischem Rang. Dieses zu bewahrende Juwel wirft vielfach die Frage nach tragfähigen alternativen Nutzungsmöglichkeiten auf.
Die Aufstellung des Rahmenplanes für das “Sanierungsgebiet Altstadt 3” wurde durch MSP mit einer “Standort-, Markt- und Bedarfsanalyse” begleitet, die sich konkret mit der Frage der “Lokalen Ökonomie” auseinandersetzt.
Ziel war es, Handlungsfelder aufzuzeigen und Nischen zu identifizieren, die in Hann. Münden und speziell im Bereich der Altstadt günstige Standortfaktoren und Marktbedingungen vorfinden.
Im Ergebnis wurden für die Rahmenplanerstellung konkrete Hinweise zu folgenden Entwicklungsfeldern und Maßnahmenbereichen gegeben:
Grundlegende Maßnahmen: Aufhebung der kleinteiligen Flächenstruktur, Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Lenkung von Besuchern der Innenstadt, Erweiterung des Stellplatzangebotes, Verbesserung der Erschließung
Konzeptskizzen: Erlebniswelt mit fachwerkbezogenem Thema, Naturparkzentrum, Erlebniseinkauf Holz, Hotel mit Tagungsmöglichkeiten, Ferienwohnungen „im Fachwerkhaus“

Entwicklungskonzept Alfsee

Entwicklungskonzept für den Alfsee Ferien- und Erholungspark aus der Sicht der Optimierung des Fremdenverkehrs unter Berücksichtigung raumordnerischer Gesichtspunkte, inkl. Erarbeitung einer Investorenbroschüre (1997 / 1998)
Auftraggeber: Alfsee Ferien- und Erholungspark
Interkommunales Projekt zur Weiterentwicklung des Urlaubs- und Freizeitangebotes am Alfsee: Konzeptentwicklung; Abstimmung des Konzeptes mit den Gemeinden, Trägern öffentlicher Belange, Entscheidungsgremien; Entwicklung maßnahmenorientierter Umsetzungsstrategien.

Masterplan Pferderegion Münsterland

Masterplan „Pferderegion Münsterland“ (2002 / 2003)
Auftraggeber: Fremdenverkehrsverband Münsterland Touristik, Steinfurt
Der Masterplan für die Pferderegion Münsterland dient als Basis für eine umfassende Neuorientierung des Reittourismus im Münsterland. Die großen reittouristischen Potenziale der Region wurden bis dahin nur unzureichend genutzt.
Eine umfassende Bestandsaufnahme der reitbezogenen Infrastruktur einschließlich einer Überführung der Daten in eine Anbieterdatenbank (ca. 750 Einträge) und ein damit verknüpftes Geographisches Informationssystem (GIS) schaffen die Voraussetzungen für die künftige Planung.
Eine Marktanalyse mit detaillierter Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse verhalf zu einer realistischen Einschätzung der eigenen Wettbewerbsposition und des Bedarfes.
Die Ergebnisse dieser Analysen flossen schließlich ein in ein Infrastrukturkonzept (Reitwege, Betriebe, Anker-angebote), eine Markenstrategie einschließlich detaillierter Marketingmaßnahmen sowie eine Organisations-struktur und einen konkreten Aktionsplan für die kommenden zwei Jahre.
Strategien – Handlungsfelder
• Aufbau und die Pflege eines Reitroutennetzes
• (betriebliche) Qualitätsangebote für Pferd und Reiter
• Events und Ankerangebote
• (Themen-)Marketing
• langfristige Finanzierung des Masterplans
Weitere Informationen zur Pferdegion bieten folgende Seiten:
Reiten im Münsterland
Projektbericht zur Regionale 2004

Revitalisierung Bad Zwesten

„Dorf im Dorf“, Bad Zwesten im Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen (2005) – in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Stadt (Kassel) und Karampour & Meyer Architekten (Ahnatal)
Auftraggeber: Zweckverband Schwalm-Eder-West
Machbarkeitsstudie zu geplanten Revitalisierungsmaßnahmen im Ortskern von Bad Zwesten im Rahmen des Forschungsvorhabens Stadtumbau West. Musterhafte Prüfung, Bewertung und Konzeptentwicklung für die Umnutzung vorhandener Bausubstanz als Ferienwohnungen sowie ergänzende Angebote. Entwicklung und Prüfung (Marktanalysen) eines Konzeptes „Ferienwohnen in historischer Bausubstanz“, Erstellung von Entwicklungs-/Ausbaukonzeptionen sowie Kostenschätzungen zur Realisierung, Ausarbeitung von Vorschläge zur Trägerschaft.

Sauerland Waldroute

Wettbewerb Erlebnis.NRW: Unterstützung bei der Erarbeitung eines Wettbewerbsbeitrags für den „Naturpark Arnsberger Wald“ / Die „Waldroute“ (2007/08)
Auftraggeber: Zweckverband „Naturpark Arnsberger Wald“
MSP ImpulsProjekt erarbeitete die Projektskizze »Waldroute + – den Mythos erleben« sowie sonstige für die Antragstellung erforderlicher Ausarbeitungen.
Eine Initiative von 15 Kommunen und 4 Kreisen entwickelt einen neuen, attraktiven Regional-Wanderweg, der eine hervorragende Basis bietet, das Nördliche Sauerland stärker touristisch zu entwickeln, als dies bislang der Fall ist.

Die „Sauerland- Waldroute“ ist als Themen-Wanderweg zu begreifen,

  • der den „Mythos Wald“ als Leitthema durchgängig aufgreift,
  • sich durch ein Gebiet mit hohem Waldanteil zieht; mit einem hohen Bestand an Naturerbeflächen (insbesondere Wälder und Moore) und einer hohen Quote (> 80%) Staats-/Kommunalwald
  • eine Verbindungsfunktion zwischen Fernwanderwegen – Europawanderweg E1, Rothaar-steig, Hermannsweg – und anderen überregionalen Routen herstellt; Marsberg bildet hier ein „Drehkreuz“
  • der insgesamt 4 Talsperren vernetzt – Sorpesee, Möhnesee, Aabachtalsperre, Diemelsee.

Machbarkeitsstudie Baumkronenweg Hallenberg

»sacht er leben hallenberg«: Machbarkeitsstudie für das Regionale-2013-Projekt (2011 / 2012)
Auftraggeber: Stadt Hallenberg
Zur Qualifizierung des Regionale-2013-Projektes „sacht er leben hallenberg“ waren zwingend Analysen und Bewertungen der Machbarkeit erforderlich. Das Projekt ist Kernbestandteil eines übergreifenden Entwicklungsansatzes für die gesamte Medebacher Bucht. Mit den Maßnahmen des Projektes soll
• eine Verbesserung der dörflichen Struktur erreicht werden über die Folgenutzung des Sachtleben-Geländes (ehem. Schwerspat-Abbaubetrieb), schwerpunktmäßig mit einem Angebot im Segment Naturerlebnis/Umweltbildung,
• Landschaft zurückgewonnen werden (Liese, Lieseufer),
• ein Besuchermagnet (Baumkronenweg) auf dem Steinschab geschaffen werden, um gleichzeitig
• die Landschaft mit dem Vogelschutzgebiet »Medebacher Bucht« für mehr Gäste zu erschließen und erlebbar zu machen.
Das Projekt soll somit Dorfentwicklung und Tourismusentwicklung verknüpfen und zur Schaffung von Identität sowie Sicherung von Arbeitsplätzen beitragen.
MSP ImpulsProjekt hat eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die folgende Punkte umfasst:
• Markt- und Wettbewerbsanalyse
• Prognose des Besucherpotenzials
• Konkretisierung der Investitions- und Betriebskosten
• Wirtschaftlichkeitsanalyse / DCF.

Steine und Mehr

Touristisches Entwicklungskonzept „Steine und Mehr“ (2012)
Auftraggeber: Gemeinde Anröchte, Stadt Geseke, Stadt Warstein
Das Regionale-Projekt befasst sich im Kern mit der Folgenutzung und Gestaltung der Steinbrüche und Abgrabungsbereiche sowie deren Inwertsetzung für Freizeit und Tourismus. MSP ImpulsProjekt erarbeitete für die Projektbausteine „Wegeroute“ und „Erlebnispunkte“ ein touristisches Entwicklungskonzept, um eine fundierte Basis für die Beantragung der Fördermittel zu legen. Zentrale Aufgaben waren: Analyse des Potenzials / der zu erwartenden Nachfrage, Abstimmung des Projektes mit regionalen und NRW-weiten Gesamtstrategien, Definition/Beschreibung des Produktes und Optimierung der Nachfrageorientierung und Marktfähigkeit, Erarbeitung von Vorgaben und Begleitung der vertiefenden Ausarbeitung der Angebotselemente, Erarbeitung von Aussagen zu den voraussichtlich eintretenden Effekten nach Realisierung des Projektes.
Die Radroute »Steine und Mehr« umfasst insgesamt 114 Kilometer, gegliedert in Teilrouten von 56,7 km, 24,4 km und 26,2 km. An insgesamt 33 Stationen werden Informationen und Erlebnisangebote bereitgestellt. Dabei geht es um

  • „Öffnen der Augen“ für die historisch gewachsene Kulturlandschaft, ausgehend von einer frühen Besiedlung, der Nutzung fruchtbarer Böden sowie die Gewinnung und Verarbeitung von Boden-schätzen,
  • „Schärfen der Sinne“ für die erdgeschichtliche, geologische Basis der Topographie und Landschaftsstruktur sowie der Naturphänomene des Raumes,
  • „Verstehen“ der Entwicklung, der Dimensionen und der Wirkungen des Steinabbaus in der Region,
  • „Kennenlernen“ des Baustoffs Grünsandstein bzw. Grünkalkstein,
  • „Bewundern“ der regionalen Baukultur sowie der vielfältigen Kunstobjekte und zuletzt um
  • „Ruhe und Besinnung“ in dörflicher Idylle.
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