Entwicklungsstudie Szenarien Loreley

Szenarien Loreley – Entwicklungsstudie zur Neugestaltung und Wiederbelebung des historisch und touristisch international bedeutsamen Loreleyfelsens und -plateaus in St. Goarshausen (2005)
Auftraggeber: Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz
Im Rahmen des Projektes „Strategische Projektbegleitung Mittelrheintal“ des Landes Rheinland-Pfalz wird für das Loreley-Plateau eine Entwicklungsstudie „Szenarien Loreley“ erstellt. Das Obere Mittelrheintal wurde offiziell von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt und genießt damit den Status einer besonders schützenswerten, aber auch entwicklungsbedürftigen Kulturlandschaft.
Aktuell bleiben Besucherzahlen, Aufenthaltsdauer und auch die Pro-Kopf-Ausgaben der Gäste weit hinter den Erwartungen zurück. Mit den „Szenarien Loreley“ wurden Wege aufgezeigt, diese Unterpositionierung zu überwinden. Hierzu wurden im Rahmen der Studie folgende Analysen und Planungen vorgenommen:

  •      Standortanalyse des gesamten Loreley-Plateaus,
  •      Marktanalyse,
  •      Entwicklung von Struktur- und  Nutzungsszenarien,
  •      Wirtschaftlichkeitsberechungen,
  •      Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen.

Weitere Informationen: Entwicklung im Bereich der Loreley

Die Kommunen im Bereich des UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal haben sich zu einem Zweckverband zusammengeschlossen. Der Zweckverband nimmt sich der Aufgabe an, das Welterbegebiet in seiner wirtschaftlichen, kulturellen, ökologischen und sozialen Funktion zu sichern und weiterzuentwickeln.
Website des Zweckverbands: www.welterbe-oberes-mittelrheintal.de

Märchenland Brüder Grimm

Nordhessen als Märchenland der Brüder Grimm (2004 / 2005), bearbeitet mit akp_ Stadtplanung und Regionalentwicklung, Kassel
Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Region Kassel
Kassel und Nordhessen sind die originären Wirkungsstätten der Brüder Grimm und weisen vielfältige Bezüge zum Thema Märchen, Sagen und Mythen auf. Durch eine umfassende Untersuchung des Themas, eine Machbarkeitsstudie für ein Märchenlandportal (Erlebnispark) zum Thema Brüder Grimm und Detailkonzepte sollten die Grundlagen für eine touristische Entwicklung des Themas in der Region gelegt werden.
• Märchenlandportal Kassel/Nordhessen (Erlebnispark zum Thema Brüder Grimm) – Rahmenbedingungen und Ersteinschätzung der Machbarkeit Markt- und Zielgruppenanalyse, Erfassung von Referenzanlagen und -projekten, Definition von Erfolgsfaktoren, Bestandsaufnahme, Ableitung erster Handlungsoptionen und Positionierung eines möglichen Erlebnisparks im Markt für Freizeitimmobilien
• Nordhessen als Märchenland der Brüder Grimm – Grundlagen der Masterplanung und des Marketing: Entwicklung von Leitzielen/Leitlinien, konkreten Handlungsfeldern, einer Markenstrategie inkl. konkreter Marketingmaßnahmen, Entwicklung einer thematischen Produktlinie, Organisationsstrukturen, Finanzierung und Kostenschätzungen
• Umsetzungsleitfaden für die „Grimm‘schen Expeditionen“ (Event-Konzept) Umsetzungsorientiertes Konzeptpapier als Grundlage eines neuen Jahresevents zum Thema Brüder Grimm in Nordhessen – Zielgruppen, Standort- und Zeitplanung, Programmplanung, Bausteine und Formate, Aufgaben und Umsetzung, Kosten
Weitere Informationen zur Region unter www.nordhessen.de
Über Projekt und Ergebnisse informieren auch die Seiten der Wirtschaftsförderung Region Kassel

Marketingkonzeption Emscher-Lippe

Emscher-Lippe – Corporate-Design und Marketingkonzeption für den Raum Emscher-Lippe – Beispielbereiche „Mittelstandsregion“ und „Freizeitregion“ (2004 / 2005)
Auftraggeber: Kreis Recklinghausen
Für die „Freizeitregion“ wurde modellhaft das Marketing-Konzept für naturnahe Aktivitäten wie Radfahren, Wandern oder Reiten entworfen. Gleichzeitig wurde damit die Basis für ein touristisches Leitbild gelegt. Hierzu wurden erarbeitet: Grundlagen des Marketing und Markenkerns; ein klassisches Themen-Marketing, „heruntergebrochen“ aus der Dachmarke bzw. ihren Produkten, Leitbildern und Grundlagen; Strategien und konkrete Maßnahmen zur Visualisierung und Kommunikation: Namen und Slogan, Logo, Corporate Design sowie konkrete Marketing-Maßnahmen; begleitend wurden zur Gewährleistung einer hohen Akzeptanz Workshops und Moderationsrunden durchgeführt.

Entwicklungsstudie Kanalband Bergkamen

Entwicklungsstudie Freizeit-/Tourismusnutzungen im »Kanalband« Bergkamen (2015/2016)
Auftraggeber: Stadt Bergkamen
In der Stadt Bergkamen ist nach dem vollständigen Rückzug des Bergbaus entlang des Datteln-Hamm-Kanals ein außergewöhnlicher Entwicklungsbereich entstanden. Im Übergangsraum vom Ruhrgebiet zum Münsterland bot sich hier die Chance, grundlegend neue Siedlungs- und Freiraum-strukturen zu formen. Das »Kanalband Bergkamen« soll nach den Vorüberlegungen eines integrier-ten Handlungskonzeptes als Entwicklungszone für verbesserte Lebensbedingungen und für eine innovative städtebauliche und landschaftliche Entwicklung genutzt werden.

Mit Erarbeitung der Entwicklungsstudie werden folgende Kernziele verfolgt:

1. Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für das „Kanalband“ Bergkamen mit regionaler Ausstrahlung:

  • Systematische Weiterentwicklung des Kanalbands zwischen der »Wasserstadt Aden« und dem »Westfälischen Sportbootzentrum Marina Rünthe« als Anlaufpunkt für Erholungssuchende, Freizeitsportler sowie Touristen;
  • Entwicklung einer im Verbund nutzbaren und nach außen wahrnehmbaren Einheit;
  • Ergänzung der bereits bestehenden Bausteine zu einem abwechslungsreichen Freizeitangebot, das auch zu Aufenthalten mit Übernachtung(en) Anlass gibt.

2. Identifizierung zielgruppen- und bedarfsorientierter Angebote für zwei Schlüsselflächen, die Impulse für die Freizeit-/Tourismusnutzung des Kanalbandes insgesamt setzen, imagebildend für den Gesamtstandort wirken und zur Adressbildung beitragen.

3. Erarbeitung von Aussagen zur notwendigen äußeren und inneren Erschließung und zu neuen Wegeverbindungen zu den regionalen und überregionalen Rad- und Wanderwegen.

4. Entwicklung Verortung notwendiger Ergänzungen der sonstigen Infrastruktur für den Tourismus.

Machbarkeitsstudie Kaiserpfalz Werla

Machbarkeitsstudie Archäologischer Park Kaiserpfalz Werla (2008)
Auftraggeber: projektRegion Braunschweig GmbH
Die Kaiserpfalz Werla war im 10. Jhrd. ein wichtiger Schauplatz deutscher Geschichte. Das Areal wird in den kommenden Jahren zu einem archäologischen Park entwickelt, der große Aufmerksamkeit erlangen dürfte. MSP ImpulsProjekt übernahm die Aufgabe, bestehende Konzepte zu überprüfen und Vorschläge zu Ergänzungen oder Modifikationen zu erarbeiten, die zu einer Optimierung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit sowie der künftigen touristischen Vermarktung des archäologischen Parks führen würden. Die Machbarkeitsstudie wurde in drei Schritte untergliedert: Konzeptprüfung und -modifikation, Abschätzung von Einzugsbereichen und Besucherzahlen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.

Weitere Informationen: www.kaiserpfalz-werla.de

Evolutionspark

Evolutionspark Hagen – Besucherpotenzialprognose und Wirtschaftlichkeitsberechnung (2006/2007)

Auftraggeber: Stadt Hagen
Die Planung des „Evolutionsparks Hagen“ sah vor, die Entwicklungsgeschichte von der Urzeit bis zum Mittelalter abzubilden. Dabei sollte die Präsentation weit über die konventionelle Museumsform hinaus gehen: z.B. in Form von Aquarium und Terrarium mit den heute noch lebenden Nachkommen der urzeitlichen Fauna und Flora oder qualitativ hochwertigen Darstellungen der Ergebnisse experimenteller Archäologie in Form von „Living History“ und „Re-Enacment“: Originalgetreues Erleben bestimmter Sequenzen der Menschheitsgeschichte; gepaart mit thematisch eingebundenen Entertainmentangeboten.
Der Evolutionspark sollte damit eine attraktive Mischung aus Freizeitpark und Edutainment bieten, die eine breite Zielgruppenansprache ermöglicht.
MSP ImpulsProjekt war in die inzwischen (aufgrund der Finanzsituation der Stadt Hagen) eingestellten Planungen eingebunden mit folgenden Aufgaben:

  • Bestandsaufnahmen zu möglichen Synergiepotenzialen;
  • Markt- und Zielgruppenanalyse;
  • Wettbewerbsanalyse;
  • Besucherprognose
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Ermittlung der regionalwirtschaftlichen Effekte und
  • Erstellung einer Nutzwertanalyse zur Planung des ersten Bauabschnittes.

Machbarkeitsstudie Erlebniskraftwerk Plessa

Machbarkeitsstudie „Erlebniskraftwerk Plessa“ (2004/ 2005)
Auftraggeber: IBA Fürst-Pückler-Land, Großräschen; Ansprechpartnerin: Frau Scholz
Das Kraftwerk Plessa ist das älteste erhaltene Braunkohlekraftwerk in Europa und steht bereits seit 1985 unter Denkmalschutz. Mit der Aufnahme des Kraftwerkes in die IBA Fürst-Pückler-Land intensivierten sich jüngst die Bemühungen, das Kraftwerk einer dem Ort angepassten, gleichwohl jedoch zukunftsweisenden, Nutzung zuzuführen.
Mit Hilfe der Machbarkeitsstudie wurden konkrete Perspektiven für die Nutzung des Kraftwerks aufgezeigt:
Als Leitlinien wurden Multifunktionalität, größtmögliche Besucherorientierung und eine authentische Thematisierung fixiert. Das Nutzungskonzept greift bereits bestehende Konzeptideen auf und verknüpft diese synerge-tisch mit anderen, neuen Bau-steinen zu einem attraktiven Erlebnis-Kraftwerk mit überre-gionaler Strahlkraft
Mit Blick auf einen wirtschaft-lichen Betrieb des Erlebnis-Kraftwerks Plessa wurde die zukünftige Projektentwicklung durch fundierte Berechnungen untermauert.

Weitere Informationen zum Erlebniskraftwerk: www.kraftwerk-plessa.de

Südbrookmerland

Ersteinschätzung der Machbarkeit einer Wellness-Immobilie in Südbrookmerland (2004)
Auftraggeber: Gemeinde Südbrookmerland
Im Rahmen der Untersuchung wurde geprüft, inwieweit ein rentabler Betrieb einer Wellnesseinrichtung/-immobilie am Binnensee „Großes Meer“ möglich ist und in die vorhandenen Konzepte eingebunden werden kann. Die Bearbeitung des Projektes umfasste dabei folgende Arbeitsschritte: Definition der wesentlichen Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen, Segmentspezifische Standort- und Marktanalyse, Ersteinschätzung des Vorhabens.

Alfsee

Alfsee Ferien- und Erholungspark – Entwicklungskonzept aus der Sicht der Optimierung des Fremdenverkehrs unter Berücksichtigung raumordnerischer Gesichtspunkte (1997)
Auftraggeber: Alfsee GmbH, Bersenbrück
Der Alfsee, nördlich von Osnabrück gelegen, verfügte bereits über ein umfangreiches multifunktionales Sport- und Freizeitangebot mit verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten. MSP wurde damit beauftragt, Angebotslücken zu identifizieren und ein langfristig greifendes Ausbaukonzept zu entwickeln. Das Gutachten umfasste folgende Arbeitsschritte:

  • Entwicklung eines Konzeptes für die Weiterentwicklung und Attraktivierung des touristischen Angebotes am Alfsee;
  • Abstimmung des Konzeptes mit den Gemeinden, Trägern öffentlicher Belange, Entscheidungsgremien;
  • Entwicklung maßnahmenorientierter Umsetzungsstrategien.

Basierend auf der Identifizierung und Beschreibung übergreifender Entwicklungsziele wurden mögliche Einzelprojekte ausgearbeitet:

  • Alfsee-Center (Service-Center, Läden, Mehrzweckräume. Empfang, Erlebnisgastronomie etc.)
  • Ferienhauspark; Hotel; Themen-Ferienpark
  • Wellness-Bereich mit Spaßbad ; Kinderland ; Trend- und Funsportareal; Sports-Café; Sportareal für klassische Sportarten
  • Landschaftspark, ggf. mit Naturpark-Informationszentrum; Irrgarten/Labyrinth
  • Freizeit-/Bildungsstätte für Familien und Behinderte; Jugendherberge

Weitere Informationen zum Alfsee bietet die Homepage des Ferien- und Erholungsparks.

1 2 3