Naturerlebnis Lippeaue

Konkretisierung des Konzepts »Naturerlebnis Lippeaue zwischen Lünen und Werne«: Rad-/Wanderroute mit 28 Informations-/Erlebnisstationen (2016)
Bearbeitung gemäß der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI, gemeinsam mit dem Büro Drecker (Bottrop)

Im Rahmen des Erlebnis.NRW-Projektes wird der Lippe-Abschnitt zwischen Lünen und Werne-Stockum an ausgewählten Stellen für Radtouristen, Wanderer und Ausflugsgäste erlebbar gemacht. Die Besonderheiten in Natur und Landschaft sowie insbesondere auch die Maßnahmen der Rückgewinnung und Renaturierung sollen erklärt, erfahrbar gemacht und in einen größeren Gesamtzusammenhang (Lippeumbau) gestellt werden.

Die Konkretisierung der Konzeptidee führte zur Festlegung der Routenführung und Aussagen zur Gestaltung von insgesamt 28 Informations- und Erlebnisstationen. Dabei liefern Aussichtsstationen Information und Überblick zu einem Teilraum/-aspekt; Beobachtungs-/Erlebnisstationen bieten ausgewählte, intensive Naturerlebnisse und faszinierende Einblicke in Details. Weiterhin sind robust gestaltete Rastplätze sowie die Ergänzung barrierefreier und radfreundlicher Wege vorgesehen.

 

Entwicklungskonzept Glörtalsperre

Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre: Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes (2015)
Auftraggeber: Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH
Die Glörtalsperre mit Naturbad, Jugendherberge und dem „Haus Glörtal“ bildet einen regionalen Freizeit- und Erholungsschwerpunkt. MSP ImpulsProjekt erarbeitete auf Grundlage einer Standort-, Markt- und Wettbewerbsanalyse ein Entwicklungskonzept für den Ausbau des Freizeit- und Tourismusangebotes

Entwicklungskonzept Halbinsel Scheid

Erarbeitung eines integrierten Entwicklungskonzeptes für die Halbinsel Scheid (Edersee) sowie eines Masterplans für den südöstlichen Teilbereich (2013/14)
Auftraggeber: Stadt Waldeck
Konzept für eine gezielte und zielgruppenorien-tierte Aufwertung/Ergänzung des Angebots und der Dienstleistungen sowie Verbesserung der Vernetzung mit den angrenzenden und regionalen touristischen Angeboten. Die Bearbeitung erfogte in Kooperation mit AG Stadt aus Kassel.

Halden-Hügel-Hopping

Marktcheck für das Projekt »Halden-Hügel-Hopping« (2013)
Auftraggeber: Kreis Recklinghausen
Unter dem Titel „Halden-Hügel-Hopping“ haben der Kreis Recklinghausen (als Projektträger) und regionale Partner gemeinsam zwölf miteinander verknüpfte Themenwanderrouten entwickelt. Das Projekt wurde auf Empfehlung der Jury des 2. Wettbewerbs Erlebnis.NRW aus Mitteln der EU und des Landes NRW gefördert.
MSP ImpulsProjekt erstellte zu Beginn der Projektrealisierung eine umfassende Analyse der Rah-menbedingungen und Erfolgsfaktoren und erarbeitete umsetzungsorientierte Empfehlungen.
Die insgesamt 12 Thementouren (7-21 km) wurden mit rund 150 Erzählstationen versehen. Als Leitthemen wurden Bergbau, Strukturwandel und Industriekultur erlebbar gemacht und Subthemen integriert – z.B. Industrienatur, Emscherinsel und Nordsternpark.
Die Routen binden die einzigartigen, hier konzentrierten Bergehalden, die natürlichen Berge u.a. Hochpunkte ein. Auf ihnen findet der Naturfan spezifische Fauna und Flora. Eine Vielzahl der Halden sind für den Kunstfan mit Gipfel-Kunst wie Bramme, Obelisk, Tetraeder oder mit Anschau-ungstechnik wie Himmelsobservatorium und Sonnenuhr ausgestattet. Eine besondere Form der Natur findet sich ebenso in den Tälern dazwischen, auf Altindustriearealen und an Flüssen und Kanälen (Bsp. Emscher-Insel).
Die Eröffnung und Vorstellung eines digitalen Wanderführers erfolgte am 8. Mai 2015.

Tourismuskonzept WupperSchiene

Tourismus-/ Marketingkonzept für die „WupperSchiene“ (2009/2010)
Auftraggeber: Bergische Entwicklungsagentur, Solingen
Das Tourismus- und Marketingkonzept zeigt im Einklang mit dem Touristischen Masterplan NRW und dem Masterplan für das Bergische Städtedreieck Leitlinien und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung im »Tal der Wupper« auf.
Es führt die zentralen Potenziale Industrie-Kultur(geschichte) + Natur- und Wassererlebnis in einem netzwerkartigen Kernprodukt »WupperSchiene« zusammen, dessen »eisernes Rückgrat« die Museumsbahn ist.
Ausgehend von den Haltepunkten der Museumsbahn und den industriekulturellen »Ankerpunkten« Wülfing-Museum, Historisches Zentrum Wuppertal und Bandweberei Kafka erfolgt eine intensive Verknüpfung mit Angeboten des gesamten Landschaftsraums.
Mit dem Konzept wurde ein Prozess angestoßen, bei dem die lokalen Akteure eine zentrale Rolle übernehmen, insbesondere wenn es darum geht, die erforderliche »Vernetzung« zu tragen. Um hier zielstrebig und in einer klar fixierten Struktur arbeiten zu können, wurde eine »Interessengemeinschaft« gegründet, der auch Vertreter der Stadt Radevormwald und der Bergischen Entwicklungsagentur angehören.

Informationsveranstaltung 26.2.2010 im Wülfing-Museum

Die Interessengemeinschaft bildet damit die Schaltzentrale für die Entwicklung des Gesamtproduktes. Die ersten Schritte zur Realisierung des Konzeptes werden in insgesamt acht Arbeitsgruppen erarbeitet.
Als Grundlage für diese Entwicklung liefert das Konzept einen umfassenden Maßnahmenkatalog, der von den Akteuren in den kommenden Jahren weiter mit Leben zu füllen ist. Er umfasst zusammengefasst die Bereiche:

  • Museumsbahn: Ausbaumaßnahmen, Attraktivierung des Angebots, Organisation und Vermarktung
  • Industriekultur-Angebote mit Schwerpunkt Textilstadt Wülfing
  • Vernetzung mit Angeboten des Landschaftsraums, wie Wander- und Radwan-derrouten, Altstädte und kulturhistorisch bedeutsame Standorte, Naturerlebnis- und »Wasser-Themen« sowie Vermarktung »Regionaler Produkte«
  • Marketingmaßnahmen: Netzwerk-Marketing (ERIH), Corporate-Identity, Kommunikationsmaßnahmen.

Weitere Informationen liefert die Seite der Bergischen Entwicklungsagentur unter »WupperSchiene – Erlebnisse am Fluss«

Montanregion Erzgebirge

Erarbeitung einer Regionalmarketingstrategie zur Entwicklung des Projektes „UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge“ (2009/2010)
Auftraggeber: Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.
Im Auftrag des Fördervereins wurden Chancen und Potentiale des Welterbeprojektes für die Region, aber auch bisherige Defizite untersucht und beschrieben.
MSP ImpulsProjekt hat auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Personen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik eine Strategie entwickelt, die noch bestehenden Defizite zu beheben und ein Netzwerk mit vielen unterschiedlichen Partnern zu bilden. Die Ergebnisse werden in einer Publikation veröffentlicht.
Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse wird als pdf-Datei bereitgestellt: Regionalmarketing – Strategie
Weitere Informationen zum aktuellen Stand des Welterbeprojektes finden Sie unter http://www.montanregion-erzgebirge.de/

BilSteinZeit

Wettbewerb Erlebnis.NRW: Unterstützung bei der Erarbeitung eines Wettbewerbsbeitrags für das Projekt „BilSteinZeit“ (2007/08)
Auftraggeber: Warstein Touristik e.V.
Unterstützung der Warstein Touristik e.V. bei der Erarbeitung der Projektskizze sowie sonstiger für die Antragstellung erforderlicher Ausarbeitungen.

Bergischer Trassenverbund

„Bergischer Trassenverbund mit Rheinischer Strecke“; Potenzialanalyse – Marketing (2007)
Auftraggeber: Regionale 2006 Agentur; Bergische Entwicklungsagentur
Im Rahmen der Regionale 2006 wurden ehemalige Bahntrassen zu neuen Fuß- und Radwegever-bindungen ausgebaut. Diese neuen Wege fanden bei den Bürgern der Region großen Zuspruch, da sie in vielfältiger Weise neue Potenziale erschlossen haben: als innerstädtische Verbindung, wohnortnahe Freiräume, Kulturrouten und als neue Freizeitangebote.
Die ehemalige Rheinischen Strecke (Nordbahntrasse) wird zu einem weitern über 20km langen Rad- und Freizeitweg quer durch die Stadt Wuppertal umgestaltet. Hieraus ergeben sich Chancen, Anschlüsse zu bereits vorhandenen Rad-/ Wander- und Freizeitwegen zu schaffen, so dass die »vernetzten« bergischen Trassenwege eine überregionale Bedeutung erhalten.
MSP ImpulsProjekt erstellte für das Gesamtprojekt eines Bergischen Trassenverbundes eine Potentialanalyse (Touristische Effekte, Zielgruppen, Nachfrage, Wertschöpfung) und erstellte ein Marketingkonzept.
Die Ergebnisse der Studie bildeten eine wesentliche Grundlage für einen Wettbewerbsbeitrag im Rahmen des Tourismuswettbewerbes „Erlebnis.NRW“.
Im Mai 2008 wurden die Gewinner des Wettbewerbes verkündet und das Projekt der Wuppertalbewegung e.V. war so zu sagen der größte Gewinner: Mit einem beantragten Fördervolumen von € 7,3 Mio. € ist das Projekt das größte Projekt des Wettbewerbs.
Auf der website der Wuppertalbewegung (www.wuppertalbewegung.de) heißt es:
In der Pressekonferenz lobte Frau Thoben die Bandbreite der Projektideen im Wettbewerb und erwähnte explizit das „Projekt Nordbahntrasse aus dem Bergischen Land, das Radfahrer auf einer ehemaligen Bahntrasse über eine Vielzahl von Viadukten quasi über die Dächer Wuppertals geleitet und eine interessante Radverbindung vom Ruhrtalradweg über das Bergische Land zum Rhein eröffnet“. Das Projekt zeichne sich ferner „durch ein breites bürgerschaftliches Engagement aus, das nicht nur für Nordrhein-Westfalen bei-spielhaft ist“.
Bis zu € 7,3 Mio. stehen nun für das Wuppertaler Projekt aus dem Tourismuswettbewerb zur Verfügung, zusätzlich zu den bereits im März von Minister Oliver Wittke angekündigten € 8,5 Mio. aus den Programmen der Stadterneuerung, in Summe also € 15,8 Mio. Fördermittel. Die notwendigen Eigenmittel von € 3,9 Mio. werden von privater Seite bereit gestellt.

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