Raumorganisation Kreis Mettmann

Projektentwicklung Raumorganisation Kreis Mettmann (2002/2003) in Kooperation mit PASD Feldmeier / Wrede (Hagen) und RGI (Essen)
Auftraggeber: Kreisverwaltung Mettmann
Erarbeitung eines Konzeptes für eine Neuorganisation: Konzentration der Verwaltung auf wenige Gebäude und eine damit verbundene Reduzierung der Kosten. Die Projektentwicklung gliederte sich in folgende drei Arbeitsphasen: Grundlegende Überprüfung der Handlungsalternativen, Detailprüfungen und –planungen zur Umsetzungsvorbereitung, Erarbeitung eines Aktionsplanes für die Umsetzung.

Wasserstadt Haus Aden

„Wasserstadt Haus Aden“ – Entwicklungsstudie zu freizeit- und tourismusorientierten Folgenutzungen auf dem Gelände der ehem. Zeche „Haus Aden 1/2“ (2006/07)
Auftraggeber: Projektgesellschaft Haus Aden
Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes „Adener Wasserwelt“ für eine ca. 13 ha große Teilfläche des Gesamtgeländes. Vertiefende Ausarbeitung und Prüfung der Machbarkeit des Konzeptes: Markt-, Zielgruppen- und Bedarfsanalyse, Wettbewerbsanalyse, Konkretisierung und räumliche Verortung der Angebotsbausteine, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Vorbereitung und Moderation eines workshops mit Investoren, Betreibern und Multiplikatoren.

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold – Entwicklung eines Konzeptes zur Konversion der von Thyssen-Henschel genutzten Flächen (Nov. 2002 / Mai 2003)
Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Region Kassel
Entwicklung eines umfassenden Edutainment-Konzeptes („Kassel in Motion“), das gleichermaßen zur Belebung und Nutzung des teilweise denkmalgeschützten Areals wie auch des strukturschwachen Stadtteils beiträgt. Aufgreifen des Themas „Mobilität“ als Kernkompetenz der Region und Stadt. Entwicklung historischer Bezüge zur Vergangenheit des Standortes.

Standortentwicklung Witten

„Identifizierung standort- und marktgerechter Freizeitnutzungen für das Grundstück Ruhrstraße 95 in Witten“ (2010/11)

Das Grundstück „Ruhrstraße 95“ wurde bis 1970 als Press- und Stanzwerk (Schüppenfabrik) genutzt; danach wurde in den Hallen ein Teppichmarkt betrieben.
Der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan sieht im weitesten Sinne eine „Freizeitnutzung“ vor. Um hier hinreichend fundierte Aussagen zu erhalten, inwieweit der Standort für Investoren aus dem Freizeitsektor interessant sein könnte, wurde MSP ImpulsProjekt beauftragt, eine Standort-, Markt- und Wettbewerbsanalyse durchzuführen.

Vorgehensweise

1. Untersuchung der Standort- und Rahmenbedingungen
2. Prüfung relevanter Freizeit- und Tourismustrends
3. Identifizierung standort- und marktgerechter Angebotsbausteine

Ergebnis

Aufgrund der Standort- und Marktbedingungen verblieb  nur eine geringe Zahl an Optionen. Als erste Priorität wurde empfohlen, das Grundstück Betrieben aus dem „Systemgastronomie-Segment“ anzubieten, die

  • in hohem Maße Pkw-affin sind und die Verkehrsgunst nutzen,
  • die aus sich heraus eine Attraktivität und Anziehungskraft entwickeln,
  • die mit sogenannten Freestander-Konzepten arbeiten, d.h. eigene, standardisierte Gebäude errichten und insofern nicht ausschließlich als Pächter/Mieter auftreten.

Diesem Ergebnis wurde gefolgt: Das Gelände wurde von »Café del Sol« erworben.

Entwicklungsstudie Tuttenbrock

Entwicklungsstudie Tuttenbrock (2009/2010)

Auftraggeber: Stadt Beckum
Erarbeitung eines tragfähigen und nachhaltigen Gesamt-Entwicklungskonzept für den Tuttenbrocksee in Beckum. Als Grundlage für die Beurteilung vorhandener und Entwicklung neuer Vorschläge für marktgerechte Angebotsbausteine wurden folgende Arbeitsschritte durchgeführt:

Ermittlung und Bewertung der aktuellen Standort- und Rahmenbedingungen für eine Realisierung freizeitorientierter Angebote am Tuttenbrocksee; Markt-, Zielgruppen-, Bedarfs- und Wettbewerbsanalyse; Potenzialanalyse; Nutzungskonzept; Wirtschaftlichkeitsanalyse; Investorenakquisition.

Wasserstadt Haus Aden

„Wasserstadt Haus Aden“ – Entwicklungsstudie zu freizeit- und tourismusorientierten Folgenutzungen auf dem Gelände der ehem. Zeche „Haus Aden 1/2“ (2006/2007)
Auftraggeber: Projektgesellschaft Haus Aden
In einer kompakten Planungsphase wird die Machbarkeit und Umsetzbarkeit einer „Wasserstadt Haus Aden“ geprüft. Mit den Ergebnissen sollen die Voraussetzungen für den unmittelbaren Einstieg in die verbindlichen Planverfahren vorliegen und Investoren für die Realisierung akquiriert werden. Die Planungen sehen ein Stadtquartier neuer Prägung mit Wohnungsbau, High-Tech-Gewerbenutzungen, Dienstleistungsangeboten und touristischen Freizeitaktivitäten vor. Als Hauptattraktion und Keimzelle des Standortes ist eine ca. 10 ha große Seefläche (parallel zum Kanal) angedacht.
MSP entwickelte für den östlichen Teil des Areals das Konzept „Adener Wasserwelt“, das folgende Angebotsbausteine umfasst:
„Römer-Therme“  mit „Medical Spa-Hotel“, Tauchsportzentrum mit einer attraktiv gestalteten Unterwasserwelt, Besucherattraktion „Wasser-Erlebnis“ (Wasser-Kunst, Wasser-Show), Sport-Zentrum (indoor), Adventure-Golf, Kanu-Raststation + Radwander-Station, Bootsanleger für Ausflugsschiffe und Motoryachten, Bootsanleger für Wohnbevölkerung, Theaterschiff, Segmentbezogener Einzelhandel, Wohnmobil-Stellplatz, Winterlager für Sport- und Segelboote.

Weitere Informationen: www.wasserstadt-aden.de

Windkraftnutzung Ense

Gutachterliche Untersuchung der Windkraftnutzung in der Gemeinde Ense (2007)
Auftraggeber: Gemeinde Ense
In der Gemeinde Ense existieren aktuell 41 Windkraftanlagen. Im Verlauf der letzten Jahre haben sich vielfältige Fragestellungen hinsichtlich der Genehmigung und Weiterentwicklung der Windkraftnutzung ergeben, die eine grundlegende Neubewertung und -orientierung erforderlich machen:
MSP erarbeitete eine grundlegende gutachterliche Untersuchung der Auswirkungen auf das Landschaftsbild, „Repowering“ und die Gemeindeentwicklung, um hinreichende Klarheit und Sicherheit für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde (Flächennutzungsplanung) und Behandlung von Anträgen zu erlangen.

Firmengelände Frings

Vermarktungskonzept Firmengelände Heinrich Frings GmbH & CO. KG in Bonn (2007)
Auftraggeber: Heinrich Frings GmbH & CO. KG
Untersuchung der Vermarktungschancen für das Betriebsgelände: Analyse des Makro- und Mikrostandortes, Einschätzung der Standortsituation und Verwertbarkeit, Darstellung der Rahmenbedingungen für eine Vermarktung der Grundstücke, Entwicklung eines Vermarktungskonzeptes.

Zechenschließung Dinslaken

Untersuchung der Auswirkungen der Zechenschließung auf die Stadt Dinslaken und die Region – Bestandsaufnahme, Analyse, Prognose, Ziele (2004 /2005)

Auftraggeber: Planungsamt Stadt Dinslaken
Bearbeitung: ARGE Dr. Mark, Dr. Schewe & Partner GmbH, BGS Büro für Gewerbeplanung und Stadtentwicklung, PASD Feldmeier ? Wrede | Architekten BDA ? Stadtplaner SRL, Davids Terfrüchte + Partner | Landschaftsarchitekten BDLA
Die Untersuchung soll eine grundlegende Basis schaffen, um den mit Schließung des Verbundbergwerkes massiv zu erwartenden Strukturwandel zu kanalisieren und Dinslakens Funktion als Mittelzentrum zu erhalten und zu stärken. Ziel war es, ein integriertes Konzept für die Standortentwicklung abzuleiten und so die Basis für ein zielgerichtetes öffentliches Handeln zu schaffen.
In einer ersten Projektphase wurden umfassende Bestandsaufnahmen durchgeführt, die folgende Themenfelder berücksichtigen: Arbeiten, Wohnen, Freizeit / Tourismus , Stadtstruktur, Infrastruktur, Imagefaktoren.
Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahmen wurden Analysen und Prognosen zu folgenden Punkten erstellt:

  • Auswirkungen der Zechenschließung für Dinslaken und die Region,
  • Potenziale, die unmittelbare Ansatzpunkte für Gegenmaßnahmen bieten (Handlungsbedarf).
  • Empfehlungen zur Stadt- und Standortentwicklung.

In einer zweiten Projektphase wurde ein intensiver Dialog mit allen beteiligten Akteuren geführt (3 workshops), um eine Übereinkunft über städtebauliche Ziele, Prioritäten und Verfahren zu erzielen. Als Ergebnis dieser Phase wurden die Ziele der Stadtentwicklung festgelegt.
Diese Entwicklungsziele bilden die Voraussetzung, um frühzeitig Planungssicherheit für Investitionen zu schaffen und Detailplanungen in Angriff nehmen zu können.

Weitere Informationen über die Ergebnisse des Projektes sowie zum weiteren Verfahren der Planung liefern die Internetseiten der Stadt Dinslaken unter »Zechenentwicklung Lohberg«

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