Masterplan Pferderegion Münsterland

Masterplan „Pferderegion Münsterland“ (2002 / 2003)
Auftraggeber: Fremdenverkehrsverband Münsterland Touristik, Steinfurt
Der Masterplan für die Pferderegion Münsterland dient als Basis für eine umfassende Neuorientierung des Reittourismus im Münsterland. Die großen reittouristischen Potenziale der Region wurden bis dahin nur unzureichend genutzt.
Eine umfassende Bestandsaufnahme der reitbezogenen Infrastruktur einschließlich einer Überführung der Daten in eine Anbieterdatenbank (ca. 750 Einträge) und ein damit verknüpftes Geographisches Informationssystem (GIS) schaffen die Voraussetzungen für die künftige Planung.
Eine Marktanalyse mit detaillierter Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse verhalf zu einer realistischen Einschätzung der eigenen Wettbewerbsposition und des Bedarfes.
Die Ergebnisse dieser Analysen flossen schließlich ein in ein Infrastrukturkonzept (Reitwege, Betriebe, Anker-angebote), eine Markenstrategie einschließlich detaillierter Marketingmaßnahmen sowie eine Organisations-struktur und einen konkreten Aktionsplan für die kommenden zwei Jahre.
Strategien – Handlungsfelder
• Aufbau und die Pflege eines Reitroutennetzes
• (betriebliche) Qualitätsangebote für Pferd und Reiter
• Events und Ankerangebote
• (Themen-)Marketing
• langfristige Finanzierung des Masterplans
Weitere Informationen zur Pferdegion bieten folgende Seiten:
Reiten im Münsterland
Projektbericht zur Regionale 2004

ILEK Südsiegerland

ILEK „Südsiegerland“ – Burbach und Neunkirchen (2005/06)
Auftraggeber: Gemeinde Burbach
Die Erarbeitung der Konzepte erfolgt in einer ARGE mit akp (Kassel) und DTP (Essen) und gliederte sich grob in drei Arbeitsphasen:
1. Bestandsaufnahmen und Analysen: Erarbeitung eines Regionsprofils (Stärken, Schwächen, Besonderheiten); Ableitung konkreter Entwicklungschancen (Themen / Projekte für die Entwicklung und Profilierung der Region)
2. Konzeptphase I: Vertiefende Ausarbeitung von Handlungsfeldern und Leitprojekten
3. Konzeptphase II: Umsetzungsplan.

ILEK Arnsberger Wald

Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) für die Region „Arnsberger Wald“ (2006)
Auftraggeber: Zweckverband Naturpark Arnsberger Wald
Die Erarbeitung des ILEK ergab zahlreiche wertvolle Ansätze und konkrete Projekte für die künftige Regionalentwicklung. Dabei lag dabei ein eindeutiger Schwerpunkt in der touristischen Entwicklung und dem touristischen Marketing:

  • Identifizierung von Stärken und Schwächen sowie Besonderheiten und Entwicklungschancen der Region („endogene Potenziale“)
  • Ausarbeitung von Handlungsfeldern und Leitprojekten (mit einem starken Schwerpunkt im Tourismus)
  • Erstellung von Projektskizzen zu den strategisch wichtigen Entwicklungsansätzen

Insgesamt beinhaltet das Konzept 21 Projektskizzen; die Spannweite der Projekte reicht von Basisprojekten zur grundlegenden Bestandsaufnahme und Neuorientierung, wie z.B. ein Gesamt-Wegekonzept für den Naturpark über Themen-Touren / Installationswege zum „Mythos Wald“ zum Ausbau des LIZ (Landschafts-Informationszentrum) und der Einrichtung eines Naturparkzentrums.
Weitere Projekte sollen dazu beitragen, den Besucher des Naturparks noch stärker auf die Besonderheiten aufmerksam zu machen (Naturparktore/Info-Punkte) und das Netzwerk aus Naturparkinformations-, Umweltbildungs- und Naturerlebnisangeboten weiter auszubauen: Erlebnis Erdgeschichte / Geologie, Naturfaszination / -nutzung, Erlebniszentrum Wasser, Grüne Route Wald und Holz. Auch an den systematischen Ausbau naturbezogener Sportangebote und die Schaffung spezieller „Walderlebnis-Unterkunftsangebote“ wird gedacht.

Weitere Informationen zum Naturpark: www.naturpark-arnsberger-wald.de

Sauerland Waldroute

Wettbewerb Erlebnis.NRW: Unterstützung bei der Erarbeitung eines Wettbewerbsbeitrags für den „Naturpark Arnsberger Wald“ / Die „Waldroute“ (2007/08)
Auftraggeber: Zweckverband „Naturpark Arnsberger Wald“
MSP ImpulsProjekt erarbeitete die Projektskizze »Waldroute + – den Mythos erleben« sowie sonstige für die Antragstellung erforderlicher Ausarbeitungen.
Eine Initiative von 15 Kommunen und 4 Kreisen entwickelt einen neuen, attraktiven Regional-Wanderweg, der eine hervorragende Basis bietet, das Nördliche Sauerland stärker touristisch zu entwickeln, als dies bislang der Fall ist.

Die „Sauerland- Waldroute“ ist als Themen-Wanderweg zu begreifen,

  • der den „Mythos Wald“ als Leitthema durchgängig aufgreift,
  • sich durch ein Gebiet mit hohem Waldanteil zieht; mit einem hohen Bestand an Naturerbeflächen (insbesondere Wälder und Moore) und einer hohen Quote (> 80%) Staats-/Kommunalwald
  • eine Verbindungsfunktion zwischen Fernwanderwegen – Europawanderweg E1, Rothaar-steig, Hermannsweg – und anderen überregionalen Routen herstellt; Marsberg bildet hier ein „Drehkreuz“
  • der insgesamt 4 Talsperren vernetzt – Sorpesee, Möhnesee, Aabachtalsperre, Diemelsee.

Machbarkeitsstudie Baumkronenweg Hallenberg

»sacht er leben hallenberg«: Machbarkeitsstudie für das Regionale-2013-Projekt (2011 / 2012)
Auftraggeber: Stadt Hallenberg
Zur Qualifizierung des Regionale-2013-Projektes „sacht er leben hallenberg“ waren zwingend Analysen und Bewertungen der Machbarkeit erforderlich. Das Projekt ist Kernbestandteil eines übergreifenden Entwicklungsansatzes für die gesamte Medebacher Bucht. Mit den Maßnahmen des Projektes soll
• eine Verbesserung der dörflichen Struktur erreicht werden über die Folgenutzung des Sachtleben-Geländes (ehem. Schwerspat-Abbaubetrieb), schwerpunktmäßig mit einem Angebot im Segment Naturerlebnis/Umweltbildung,
• Landschaft zurückgewonnen werden (Liese, Lieseufer),
• ein Besuchermagnet (Baumkronenweg) auf dem Steinschab geschaffen werden, um gleichzeitig
• die Landschaft mit dem Vogelschutzgebiet »Medebacher Bucht« für mehr Gäste zu erschließen und erlebbar zu machen.
Das Projekt soll somit Dorfentwicklung und Tourismusentwicklung verknüpfen und zur Schaffung von Identität sowie Sicherung von Arbeitsplätzen beitragen.
MSP ImpulsProjekt hat eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die folgende Punkte umfasst:
• Markt- und Wettbewerbsanalyse
• Prognose des Besucherpotenzials
• Konkretisierung der Investitions- und Betriebskosten
• Wirtschaftlichkeitsanalyse / DCF.

ILEK Lippstadt / Lippetal

Integriertes ländliches Entwicklungskonzept Lippstadt und Lippetal (2012)
Auftraggeber: Stadt Lippstadt und Gemeinde Lippetal
Für die beiden Kommunen, die bereits bei touristischen Angeboten im Bereich des Lippetals kooperieren wurde auf Grundlage einer intensiven Bürgerbeteiligung ein Konzept entwickelt, das folgende Handlungsfelder umfasst: 
„Tourismus / Naherholung und Kultur“, „Dorfentwicklung und Landwirtschaft“, „Mobilität und ÖPNV“, „Versorgung und Infrastruktur“ sowie „Wirtschaft und Arbeit“.

Das ILEK weist darüber hinaus für die größeren Ortsteile einen gesonderten Maßnahmenkatalog aus, der den Anforderungen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinie Stadterneuerung 2008) entspricht.

Steine und Mehr

Touristisches Entwicklungskonzept „Steine und Mehr“ (2012)
Auftraggeber: Gemeinde Anröchte, Stadt Geseke, Stadt Warstein
Das Regionale-Projekt befasst sich im Kern mit der Folgenutzung und Gestaltung der Steinbrüche und Abgrabungsbereiche sowie deren Inwertsetzung für Freizeit und Tourismus. MSP ImpulsProjekt erarbeitete für die Projektbausteine „Wegeroute“ und „Erlebnispunkte“ ein touristisches Entwicklungskonzept, um eine fundierte Basis für die Beantragung der Fördermittel zu legen. Zentrale Aufgaben waren: Analyse des Potenzials / der zu erwartenden Nachfrage, Abstimmung des Projektes mit regionalen und NRW-weiten Gesamtstrategien, Definition/Beschreibung des Produktes und Optimierung der Nachfrageorientierung und Marktfähigkeit, Erarbeitung von Vorgaben und Begleitung der vertiefenden Ausarbeitung der Angebotselemente, Erarbeitung von Aussagen zu den voraussichtlich eintretenden Effekten nach Realisierung des Projektes.
Die Radroute »Steine und Mehr« umfasst insgesamt 114 Kilometer, gegliedert in Teilrouten von 56,7 km, 24,4 km und 26,2 km. An insgesamt 33 Stationen werden Informationen und Erlebnisangebote bereitgestellt. Dabei geht es um

  • „Öffnen der Augen“ für die historisch gewachsene Kulturlandschaft, ausgehend von einer frühen Besiedlung, der Nutzung fruchtbarer Böden sowie die Gewinnung und Verarbeitung von Boden-schätzen,
  • „Schärfen der Sinne“ für die erdgeschichtliche, geologische Basis der Topographie und Landschaftsstruktur sowie der Naturphänomene des Raumes,
  • „Verstehen“ der Entwicklung, der Dimensionen und der Wirkungen des Steinabbaus in der Region,
  • „Kennenlernen“ des Baustoffs Grünsandstein bzw. Grünkalkstein,
  • „Bewundern“ der regionalen Baukultur sowie der vielfältigen Kunstobjekte und zuletzt um
  • „Ruhe und Besinnung“ in dörflicher Idylle.

Regionale Entwicklungsstrategien

LEADER-Wettbewerb (NRW) für die Förderperiode 2014-2020

Begleitung und Moderation der Erarbeitung von »Regionalen Entwicklungsstrategien« für drei Bewerberregionen:

  • »5Verbund – Innovation durch Vielfalt«; Aufraggeber: Anröchte, Erwitte, Geseke, Rüthen, Warstein
  • »Nordlippe – living lab nachhaltig innovativ entwickeln«; Aufraggeber: Barntrup, Dörentrup, Extertal, Kalletal
  • »ENNEPE.ZUKUNFT.RUHR – Aufbruch der Region zwischen Ennepe und Ruhr«; Aufraggeber: Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Sprockhövel, Wetter.