Managementplan Völklinger Hütte

Managementplan Weltkulturerbe Völklinger Hütte (2012–2015)
Auftraggeber: Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
Die ‚Operational Guidelines‘ der Welterbe-Konvention fordern, die Maßnahmen zum nachhaltigen Schutz der Welterbe-Stätten in einem Managementplan darzulegen. Dieser bildet das zentrale Planungsinstrument für das Monitoring, also den Schutz, die Nutzung, die Pflege, die Interpretation, die Vermarktung und die erfolgreiche Wei-terentwicklung der Welterbe-Stätte. Beim Welterbe Völklinger Hütte bildet der Ansatz „Erhalt durch Nutzung“ einen Kernpunkt der Strategie und damit des Managementplans.

Rahmenplan Völklinger Hütte

Denkmalpflegerischer Rahmenplan Völklinger Hütte (2011–2015)
Auftraggeber: Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
MSP impulsProjekt erarbeitet einen Entwicklungsplan im Sinne eines Handlungsrahmens, der eine priorisierte Liste von Maßnahmen beschreibt. Voraussetzung hierfür war eine aktuelle und umfassende Bestandsaufnahme (Inventarisierung), in der alle relevanten Bauteile erfasst, dokumentiert und hinsichtlich des Zustands bewertet werden.
Weitere Arbeitsschritte waren die Festlegung einer Zieldefinition für die Denkmalpflege, auch im Sinne einer langfristigen Erhaltungsstrategie. Es wurde eine Philosophie des Umgangs mit dem Denkmal »Völklinger Hütte« entwickelt, welche für alle kategorisierten Bestandteile eine kurz-, mittel- und langfristige Ziel- und Erhaltungsdefinition festlegt.
Das wichtigste Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan, der die für alle Bauteile bereits durchgeführten Maßnahmen strukturiert dokumentiert und Auskunft gibt über zukünftig erforderliche Sanierungs- bzw. Pflegemaßnahmen.

Montanregion Erzgebirge

Erarbeitung einer Regionalmarketingstrategie zur Entwicklung des Projektes „UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge“ (2009/2010)
Auftraggeber: Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.
Im Auftrag des Fördervereins wurden Chancen und Potentiale des Welterbeprojektes für die Region, aber auch bisherige Defizite untersucht und beschrieben.
MSP ImpulsProjekt hat auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Personen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik eine Strategie entwickelt, die noch bestehenden Defizite zu beheben und ein Netzwerk mit vielen unterschiedlichen Partnern zu bilden. Die Ergebnisse werden in einer Publikation veröffentlicht.
Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse wird als pdf-Datei bereitgestellt: Regionalmarketing – Strategie
Weitere Informationen zum aktuellen Stand des Welterbeprojektes finden Sie unter www.montanregion-erzgebirge.de

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold – Entwicklung eines Konzeptes zur Konversion der von Thyssen-Henschel genutzten Flächen (Nov. 2002 / Mai 2003)
Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Region Kassel
Entwicklung eines umfassenden Edutainment-Konzeptes („Kassel in Motion“), das gleichermaßen zur Belebung und Nutzung des teilweise denkmalgeschützten Areals wie auch des strukturschwachen Stadtteils beiträgt. Aufgreifen des Themas „Mobilität“ als Kernkompetenz der Region und Stadt. Entwicklung historischer Bezüge zur Vergangenheit des Standortes.

Zechenschließung Dinslaken

Untersuchung der Auswirkungen der Zechenschließung auf die Stadt Dinslaken und die Region – Bestandsaufnahme, Analyse, Prognose, Ziele (2004 /2005)

Auftraggeber: Planungsamt Stadt Dinslaken
Bearbeitung: ARGE Dr. Mark, Dr. Schewe & Partner GmbH, BGS Büro für Gewerbeplanung und Stadtentwicklung, PASD Feldmeier ? Wrede | Architekten BDA ? Stadtplaner SRL, Davids Terfrüchte + Partner | Landschaftsarchitekten BDLA
Die Untersuchung soll eine grundlegende Basis schaffen, um den mit Schließung des Verbundbergwerkes massiv zu erwartenden Strukturwandel zu kanalisieren und Dinslakens Funktion als Mittelzentrum zu erhalten und zu stärken. Ziel war es, ein integriertes Konzept für die Standortentwicklung abzuleiten und so die Basis für ein zielgerichtetes öffentliches Handeln zu schaffen.
In einer ersten Projektphase wurden umfassende Bestandsaufnahmen durchgeführt, die folgende Themenfelder berücksichtigen: Arbeiten, Wohnen, Freizeit / Tourismus , Stadtstruktur, Infrastruktur, Imagefaktoren.
Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahmen wurden Analysen und Prognosen zu folgenden Punkten erstellt:

  • Auswirkungen der Zechenschließung für Dinslaken und die Region,
  • Potenziale, die unmittelbare Ansatzpunkte für Gegenmaßnahmen bieten (Handlungsbedarf).
  • Empfehlungen zur Stadt- und Standortentwicklung.

In einer zweiten Projektphase wurde ein intensiver Dialog mit allen beteiligten Akteuren geführt (3 workshops), um eine Übereinkunft über städtebauliche Ziele, Prioritäten und Verfahren zu erzielen. Als Ergebnis dieser Phase wurden die Ziele der Stadtentwicklung festgelegt.
Diese Entwicklungsziele bilden die Voraussetzung, um frühzeitig Planungssicherheit für Investitionen zu schaffen und Detailplanungen in Angriff nehmen zu können.

Weitere Informationen über die Ergebnisse des Projektes sowie zum weiteren Verfahren der Planung liefern die Internetseiten der Stadt Dinslaken unter »Zechenentwicklung Lohberg«

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold – Entwicklung eines Konzeptes zur Konversion der von Thyssen-Henschel genutzten Flächen (Nov. 2002 / Mai 2003)
Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Region Kassel
Entwicklung eines umfassenden Edutainment-Konzeptes („Kassel in Motion“), das gleichermaßen zur Belebung und Nutzung des teilweise denkmalgeschützten Areals wie auch des strukturschwachen Stadtteils beiträgt. Aufgreifen des Themas „Mobilität“ als Kernkompetenz der Region und Stadt. Entwicklung historischer Bezüge zur Vergangenheit des Standortes.