Bergischer Trassenverbund

„Bergischer Trassenverbund mit Rheinischer Strecke“; Potenzialanalyse – Marketing (2007)
Auftraggeber: Regionale 2006 Agentur; Bergische Entwicklungsagentur
Im Rahmen der Regionale 2006 wurden ehemalige Bahntrassen zu neuen Fuß- und Radwegever-bindungen ausgebaut. Diese neuen Wege fanden bei den Bürgern der Region großen Zuspruch, da sie in vielfältiger Weise neue Potenziale erschlossen haben: als innerstädtische Verbindung, wohnortnahe Freiräume, Kulturrouten und als neue Freizeitangebote.
Die ehemalige Rheinischen Strecke (Nordbahntrasse) wird zu einem weitern über 20km langen Rad- und Freizeitweg quer durch die Stadt Wuppertal umgestaltet. Hieraus ergeben sich Chancen, Anschlüsse zu bereits vorhandenen Rad-/ Wander- und Freizeitwegen zu schaffen, so dass die »vernetzten« bergischen Trassenwege eine überregionale Bedeutung erhalten.
MSP ImpulsProjekt erstellte für das Gesamtprojekt eines Bergischen Trassenverbundes eine Potentialanalyse (Touristische Effekte, Zielgruppen, Nachfrage, Wertschöpfung) und erstellte ein Marketingkonzept.
Die Ergebnisse der Studie bildeten eine wesentliche Grundlage für einen Wettbewerbsbeitrag im Rahmen des Tourismuswettbewerbes „Erlebnis.NRW“.
Im Mai 2008 wurden die Gewinner des Wettbewerbes verkündet und das Projekt der Wuppertalbewegung e.V. war so zu sagen der größte Gewinner: Mit einem beantragten Fördervolumen von € 7,3 Mio. € ist das Projekt das größte Projekt des Wettbewerbs.
Auf der website der Wuppertalbewegung (www.wuppertalbewegung.de) heißt es:
In der Pressekonferenz lobte Frau Thoben die Bandbreite der Projektideen im Wettbewerb und erwähnte explizit das „Projekt Nordbahntrasse aus dem Bergischen Land, das Radfahrer auf einer ehemaligen Bahntrasse über eine Vielzahl von Viadukten quasi über die Dächer Wuppertals geleitet und eine interessante Radverbindung vom Ruhrtalradweg über das Bergische Land zum Rhein eröffnet“. Das Projekt zeichne sich ferner „durch ein breites bürgerschaftliches Engagement aus, das nicht nur für Nordrhein-Westfalen bei-spielhaft ist“.
Bis zu € 7,3 Mio. stehen nun für das Wuppertaler Projekt aus dem Tourismuswettbewerb zur Verfügung, zusätzlich zu den bereits im März von Minister Oliver Wittke angekündigten € 8,5 Mio. aus den Programmen der Stadterneuerung, in Summe also € 15,8 Mio. Fördermittel. Die notwendigen Eigenmittel von € 3,9 Mio. werden von privater Seite bereit gestellt.