Montanregion Erzgebirge

Erarbeitung einer Regionalmarketingstrategie zur Entwicklung des Projektes „UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge“ (2009/2010)
Auftraggeber: Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.
Im Auftrag des Fördervereins wurden Chancen und Potentiale des Welterbeprojektes für die Region, aber auch bisherige Defizite untersucht und beschrieben.
MSP ImpulsProjekt hat auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Personen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik eine Strategie entwickelt, die noch bestehenden Defizite zu beheben und ein Netzwerk mit vielen unterschiedlichen Partnern zu bilden. Die Ergebnisse werden in einer Publikation veröffentlicht.
Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse wird als pdf-Datei bereitgestellt: Regionalmarketing – Strategie
Weitere Informationen zum aktuellen Stand des Welterbeprojektes finden Sie unter http://www.montanregion-erzgebirge.de/

BilSteinZeit

Wettbewerb Erlebnis.NRW: Unterstützung bei der Erarbeitung eines Wettbewerbsbeitrags für das Projekt „BilSteinZeit“ (2007/08)
Auftraggeber: Warstein Touristik e.V.
Unterstützung der Warstein Touristik e.V. bei der Erarbeitung der Projektskizze sowie sonstiger für die Antragstellung erforderlicher Ausarbeitungen.

Bergischer Trassenverbund

„Bergischer Trassenverbund mit Rheinischer Strecke“; Potenzialanalyse – Marketing (2007)
Auftraggeber: Regionale 2006 Agentur; Bergische Entwicklungsagentur
Im Rahmen der Regionale 2006 wurden ehemalige Bahntrassen zu neuen Fuß- und Radwegever-bindungen ausgebaut. Diese neuen Wege fanden bei den Bürgern der Region großen Zuspruch, da sie in vielfältiger Weise neue Potenziale erschlossen haben: als innerstädtische Verbindung, wohnortnahe Freiräume, Kulturrouten und als neue Freizeitangebote.
Die ehemalige Rheinischen Strecke (Nordbahntrasse) wird zu einem weitern über 20km langen Rad- und Freizeitweg quer durch die Stadt Wuppertal umgestaltet. Hieraus ergeben sich Chancen, Anschlüsse zu bereits vorhandenen Rad-/ Wander- und Freizeitwegen zu schaffen, so dass die »vernetzten« bergischen Trassenwege eine überregionale Bedeutung erhalten.
MSP ImpulsProjekt erstellte für das Gesamtprojekt eines Bergischen Trassenverbundes eine Potentialanalyse (Touristische Effekte, Zielgruppen, Nachfrage, Wertschöpfung) und erstellte ein Marketingkonzept.
Die Ergebnisse der Studie bildeten eine wesentliche Grundlage für einen Wettbewerbsbeitrag im Rahmen des Tourismuswettbewerbes „Erlebnis.NRW“.
Im Mai 2008 wurden die Gewinner des Wettbewerbes verkündet und das Projekt der Wuppertalbewegung e.V. war so zu sagen der größte Gewinner: Mit einem beantragten Fördervolumen von € 7,3 Mio. € ist das Projekt das größte Projekt des Wettbewerbs.
Auf der website der Wuppertalbewegung (www.wuppertalbewegung.de) heißt es:
In der Pressekonferenz lobte Frau Thoben die Bandbreite der Projektideen im Wettbewerb und erwähnte explizit das „Projekt Nordbahntrasse aus dem Bergischen Land, das Radfahrer auf einer ehemaligen Bahntrasse über eine Vielzahl von Viadukten quasi über die Dächer Wuppertals geleitet und eine interessante Radverbindung vom Ruhrtalradweg über das Bergische Land zum Rhein eröffnet“. Das Projekt zeichne sich ferner „durch ein breites bürgerschaftliches Engagement aus, das nicht nur für Nordrhein-Westfalen bei-spielhaft ist“.
Bis zu € 7,3 Mio. stehen nun für das Wuppertaler Projekt aus dem Tourismuswettbewerb zur Verfügung, zusätzlich zu den bereits im März von Minister Oliver Wittke angekündigten € 8,5 Mio. aus den Programmen der Stadterneuerung, in Summe also € 15,8 Mio. Fördermittel. Die notwendigen Eigenmittel von € 3,9 Mio. werden von privater Seite bereit gestellt.

Entwicklungsstudie Szenarien Loreley

Szenarien Loreley – Entwicklungsstudie zur Neugestaltung und Wiederbelebung des historisch und touristisch international bedeutsamen Loreleyfelsens und -plateaus in St. Goarshausen (2005)
Auftraggeber: Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz
Im Rahmen des Projektes „Strategische Projektbegleitung Mittelrheintal“ des Landes Rheinland-Pfalz wird für das Loreley-Plateau eine Entwicklungsstudie „Szenarien Loreley“ erstellt. Das Obere Mittelrheintal wurde offiziell von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt und genießt damit den Status einer besonders schützenswerten, aber auch entwicklungsbedürftigen Kulturlandschaft.
Aktuell bleiben Besucherzahlen, Aufenthaltsdauer und auch die Pro-Kopf-Ausgaben der Gäste weit hinter den Erwartungen zurück. Mit den „Szenarien Loreley“ wurden Wege aufgezeigt, diese Unterpositionierung zu überwinden. Hierzu wurden im Rahmen der Studie folgende Analysen und Planungen vorgenommen:

  •      Standortanalyse des gesamten Loreley-Plateaus,
  •      Marktanalyse,
  •      Entwicklung von Struktur- und  Nutzungsszenarien,
  •      Wirtschaftlichkeitsberechungen,
  •      Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen.

Weitere Informationen: Entwicklung im Bereich der Loreley

Die Kommunen im Bereich des UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal haben sich zu einem Zweckverband zusammengeschlossen. Der Zweckverband nimmt sich der Aufgabe an, das Welterbegebiet in seiner wirtschaftlichen, kulturellen, ökologischen und sozialen Funktion zu sichern und weiterzuentwickeln.
Website des Zweckverbands: www.welterbe-oberes-mittelrheintal.de

Märchenland Brüder Grimm

Nordhessen als Märchenland der Brüder Grimm (2004 / 2005), bearbeitet mit akp_ Stadtplanung und Regionalentwicklung, Kassel
Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Region Kassel
Kassel und Nordhessen sind die originären Wirkungsstätten der Brüder Grimm und weisen vielfältige Bezüge zum Thema Märchen, Sagen und Mythen auf. Durch eine umfassende Untersuchung des Themas, eine Machbarkeitsstudie für ein Märchenlandportal (Erlebnispark) zum Thema Brüder Grimm und Detailkonzepte sollten die Grundlagen für eine touristische Entwicklung des Themas in der Region gelegt werden.
• Märchenlandportal Kassel/Nordhessen (Erlebnispark zum Thema Brüder Grimm) – Rahmenbedingungen und Ersteinschätzung der Machbarkeit Markt- und Zielgruppenanalyse, Erfassung von Referenzanlagen und -projekten, Definition von Erfolgsfaktoren, Bestandsaufnahme, Ableitung erster Handlungsoptionen und Positionierung eines möglichen Erlebnisparks im Markt für Freizeitimmobilien
• Nordhessen als Märchenland der Brüder Grimm – Grundlagen der Masterplanung und des Marketing: Entwicklung von Leitzielen/Leitlinien, konkreten Handlungsfeldern, einer Markenstrategie inkl. konkreter Marketingmaßnahmen, Entwicklung einer thematischen Produktlinie, Organisationsstrukturen, Finanzierung und Kostenschätzungen
• Umsetzungsleitfaden für die „Grimm‘schen Expeditionen“ (Event-Konzept) Umsetzungsorientiertes Konzeptpapier als Grundlage eines neuen Jahresevents zum Thema Brüder Grimm in Nordhessen – Zielgruppen, Standort- und Zeitplanung, Programmplanung, Bausteine und Formate, Aufgaben und Umsetzung, Kosten
Weitere Informationen zur Region unter www.nordhessen.de
Über Projekt und Ergebnisse informieren auch die Seiten der Wirtschaftsförderung Region Kassel

Marketingkonzeption Emscher-Lippe

Emscher-Lippe – Corporate-Design und Marketingkonzeption für den Raum Emscher-Lippe – Beispielbereiche „Mittelstandsregion“ und „Freizeitregion“ (2004 / 2005)
Auftraggeber: Kreis Recklinghausen
Für die „Freizeitregion“ wurde modellhaft das Marketing-Konzept für naturnahe Aktivitäten wie Radfahren, Wandern oder Reiten entworfen. Gleichzeitig wurde damit die Basis für ein touristisches Leitbild gelegt. Hierzu wurden erarbeitet: Grundlagen des Marketing und Markenkerns; ein klassisches Themen-Marketing, „heruntergebrochen“ aus der Dachmarke bzw. ihren Produkten, Leitbildern und Grundlagen; Strategien und konkrete Maßnahmen zur Visualisierung und Kommunikation: Namen und Slogan, Logo, Corporate Design sowie konkrete Marketing-Maßnahmen; begleitend wurden zur Gewährleistung einer hohen Akzeptanz Workshops und Moderationsrunden durchgeführt.

Raumorganisation Kreis Mettmann

Projektentwicklung Raumorganisation Kreis Mettmann (2002/2003) in Kooperation mit PASD Feldmeier / Wrede (Hagen) und RGI (Essen)
Auftraggeber: Kreisverwaltung Mettmann
Erarbeitung eines Konzeptes für eine Neuorganisation: Konzentration der Verwaltung auf wenige Gebäude und eine damit verbundene Reduzierung der Kosten. Die Projektentwicklung gliederte sich in folgende drei Arbeitsphasen: Grundlegende Überprüfung der Handlungsalternativen, Detailprüfungen und –planungen zur Umsetzungsvorbereitung, Erarbeitung eines Aktionsplanes für die Umsetzung.

Entwicklungsstudie Kanalband Bergkamen

Entwicklungsstudie Freizeit-/Tourismusnutzungen im »Kanalband« Bergkamen (2015/2016)
Auftraggeber: Stadt Bergkamen
In der Stadt Bergkamen ist nach dem vollständigen Rückzug des Bergbaus entlang des Datteln-Hamm-Kanals ein außergewöhnlicher Entwicklungsbereich entstanden. Im Übergangsraum vom Ruhrgebiet zum Münsterland bot sich hier die Chance, grundlegend neue Siedlungs- und Freiraum-strukturen zu formen. Das »Kanalband Bergkamen« soll nach den Vorüberlegungen eines integrier-ten Handlungskonzeptes als Entwicklungszone für verbesserte Lebensbedingungen und für eine innovative städtebauliche und landschaftliche Entwicklung genutzt werden.

Mit Erarbeitung der Entwicklungsstudie werden folgende Kernziele verfolgt:

1. Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für das „Kanalband“ Bergkamen mit regionaler Ausstrahlung:

  • Systematische Weiterentwicklung des Kanalbands zwischen der »Wasserstadt Aden« und dem »Westfälischen Sportbootzentrum Marina Rünthe« als Anlaufpunkt für Erholungssuchende, Freizeitsportler sowie Touristen;
  • Entwicklung einer im Verbund nutzbaren und nach außen wahrnehmbaren Einheit;
  • Ergänzung der bereits bestehenden Bausteine zu einem abwechslungsreichen Freizeitangebot, das auch zu Aufenthalten mit Übernachtung(en) Anlass gibt.

2. Identifizierung zielgruppen- und bedarfsorientierter Angebote für zwei Schlüsselflächen, die Impulse für die Freizeit-/Tourismusnutzung des Kanalbandes insgesamt setzen, imagebildend für den Gesamtstandort wirken und zur Adressbildung beitragen.

3. Erarbeitung von Aussagen zur notwendigen äußeren und inneren Erschließung und zu neuen Wegeverbindungen zu den regionalen und überregionalen Rad- und Wanderwegen.

4. Entwicklung Verortung notwendiger Ergänzungen der sonstigen Infrastruktur für den Tourismus.

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